
80 Jahre - 80 Gesichter
Einblicke in die Vielfalt der Volkssolidarität Berlin
Seit 80 Jahren steht die Volkssolidarität für Zusammenhalt, Fürsorge und gelebte Solidarität. Unsere Werte – Menschlichkeit, Unterstützung und das Miteinander der Generationen – sind heute so wichtig wie damals.
Mit dem Kunst- und Fotoprojekt „80 Jahre – 80 Gesichter“ zeigen wir die Menschen, die die Volkssolidarität Berlin heute prägen. 80 Persönlichkeiten, 80 Geschichten, 80 Einblicke in eine lebendige Gemeinschaft. Der Fotograf Gerhard Westrich hat sie in ausdrucksstarken Porträts festgehalten – authentisch, ehrlich und so wie wir sind.
Die Porträts erzählen von gelebter Solidarität, von Herausforderungen und vom unerschütterlichen Zusammenhalt. Jede Falte, jeder Blick, jede Geste trägt Mut, Hoffnung und Veränderung in sich.
Vom 31. August bis 21.September fand die Ausstellung zur vollständigen Serie in der Krankenhauskirche Wuhletal (Brebacher Weg 15, 12683 Berlin) statt. Alle Informationen zu unserem Jubiläum, finden Sie auf der Seite 80 Jahre Volkssolidarität.
Gesichter 61 bis 80 der Volkssolidarität Berlin
Zur Volkssolidarität Berlin kam ich im Jahr 2021 – eher zufällig, durch eine Anzeige des Stadtteilzentrums Friedrichshain, in der Rikscha-Fahrer:innen gesucht wurden. Die Idee, mobilitätseingeschränkten Menschen damit schöne Erlebnisse zu ermöglichen, hat mich sofort überzeugt.
Seitdem engagiere ich mich ehrenamtlich und bin auch Mitglied der Volkssolidarität Berlin. Was mich antreibt, ist das Prinzip von Geben und Nehmen: Ich habe selbst viel Unterstützung im Leben erfahren – heute möchte ich etwas davon zurückgeben. Es erfüllt mich, anderen helfen zu können und etwas Positives zu bewegen.
Besonders eindrücklich war für mich eine Rikscha-Ausfahrt mit dem Integral, bei der wir gemeinsam mit Rollstuhlfahrenden und Rollator-Nutzer:innen mobile Rampen für Geschäfte im Kiez verteilt haben. Es war eine Fahrt voller Begegnungen, voller Sinn – und ein starkes Zeichen für Barrierefreiheit, Teilhabe und gegenseitiges Verständnis. Es war nicht nur bewegend, sondern auch ein starkes Symbol für gelebte Solidarität im Alltag.
Die Volkssolidarität hat mir gezeigt, dass Engagement nicht groß oder perfekt sein muss – es muss nur ehrlich und von Herzen kommen. Und genau das erlebe ich hier: Tag für Tag, Fahrt für Fahrt.
Zur Volkssolidarität Berlin kam ich 2014 über eine Stellenausschreibung – zunächst als Mitarbeiterin in der Lohnbuchhaltung des Landesverbands. Ab Mitte 2017 wechselte ich in den Bereich Kinder und Jugend und bin dort seitdem im Personal- und Vertragsmanagement tätig.
Was meine Arbeit bei der Volkssolidarität für mich besonders macht, ist, dass sie über das Berufliche hinausgeht. Ich engagiere mich auch ehrenamtlich, bei vielen Veranstaltungen, bei denen der Verband präsent ist – ob beim CSD, auf Weihnachtsmärkten oder bei Neujahrskonzerten.
Was mich motiviert, ist die Vielfalt der Begegnungen und das Gefühl, Teil einer Gemeinschaft zu sein, die etwas bewegt. Ich habe erlebt, wie wichtig soziales Engagement ist – und wie viel Freude es macht, Menschen zusammenzubringen.
Besonders in Erinnerung geblieben sind mir das große Fest im Tierpark, das stimmungsvolle Sommerfest in den Gärten der Welt und das Mitarbeitendenfest im Estrel.
Die Volkssolidarität Berlin hat mir gezeigt, wie viel wir bewegen können, wenn wir mit Offenheit, Einsatz und gegenseitigem Respekt zusammenarbeiten. Und genau das motiviert mich, jeden Tag ein Teil davon zu sein.
Seit Oktober 2014 engagiere ich mich aktiv bei der Volkssolidarität Berlin. In dieser Zeit habe ich nicht nur die Strukturen des Verbands kennengelernt, sondern durfte an ihrer Weiterentwicklung mitwirken – ein Weg voller spannender Einblicke in die Bedürfnisse unserer Mitglieder und Klient:innen.
Begonnen habe ich als ehrenamtliches Vorstandsmitglied, heute bin ich Vorsitzender des Finanzausschusses und Mitglied im Verbandsrat. Mein Wissen aus der Betriebswirtschaft bringe ich gern ein – immer im Sinne unseres Leitmotivs „Miteinander – Füreinander – Solidarität leben“.
Zur Volkssolidarität kam ich durch eine Initiative von Ingeborg Simon, die junge Menschen für den Verband gewinnen wollte. Meine Erfahrungen aus früheren Ehrenämtern waren dabei eine gute Grundlage.
Besonders geprägt hat mich der offene und generationenübergreifende Geist in der Volkssolidarität. In der Volkssolidarität bin ich umgeben von Menschen, die mit Leidenschaft soziale Verantwortung übernehmen.
Ein prägendes Erlebnis war für mich, wie stark und verlässlich die Volkssolidarität in Krisenzeiten agiert hat – ein echter Anker für viele. Hier wird Solidarität nicht nur gesagt, sondern gelebt.
Durch einen Trägerwechsel kam ich zur Volkssolidarität Berlin. Seit dem 1. November 2020 arbeite ich nun als Sozialarbeiterin in der Gemeinschaftsunterkunft für Geflüchtete in Alt-Hohenschönhausen. Als jemand mit eigener Migrationsgeschichte weiß ich aus erster Hand, wie herausfordernd die ersten Schritte in einem neuen Land sein können – genau das motiviert mich, andere auf ihrem Weg zu begleiten.
Was mich Tag für Tag motiviert, sind vor allem meine wunderbaren Kolleg:innen sowie die Bewohner:innen. In meiner Arbeit geht es nicht nur um Beratung und Unterstützung im Alltag, sondern auch darum, Hoffnung zu geben, Vertrauen aufzubauen und ein Gefühl von Ankommen zu ermöglichen. Ihre Geschichten, ihr Mut und ihr Vertrauen geben meiner Arbeit Sinn und Tiefe. Meine Tätigkeit ist oft herausfordernd, aber ebenso bereichernd. Es ist schön zu sehen, wie kleine Fortschritte große Wirkung für die Menschen entfalten.
Besonders in Erinnerung bleiben mir die Feste, die wir gemeinsam organisieren. Sie schaffen Momente der Freude, des Miteinanders und zeigen, was wir gemeinsam bewegen können.
Meine Verbindung zur Volkssolidarität Berlin reicht weit zurück. 1989 übernahm ich ehrenamtlich die Aufgabe der Hauptkassiererin, und 1991 wurde ich schließlich Mitglied. Im selben Jahr schloss ich meine Ausbildung als Sozialarbeiterin ab und übernahm hauptamtlich die Leitung der Geschäftsstelle in Lichtenberg. Bis 2019 war ich in verschiedenen Funktionen tätig – zuletzt in der Landesgeschäftsstelle für den Mitgliederverband.
Heute engagiere ich mich weiterhin ehrenamtlich als Hauptkassiererin und Vorsitzende einer Mitgliedergruppe in Lichtenberg. Mein Engagement ist für mich Herzenssache.
Mich motivieren bis heute die sozialen Schwerpunkte der Volkssolidarität – vor allem die Unterstützung älterer Menschen. Geprägt hat mich die Arbeit bei der Volkssolidarität in vielerlei Hinsicht: Empathie, Toleranz, Durchhaltevermögen, Hilfsbereitschaft und Netzwerkarbeit gehören heute ganz selbstverständlich zu mir.
Unvergessen bleiben für mich die Frühlingsreisen, die ich als Reiseleiterin mit dem Reiseklub der Volkssolidarität begleiten durfte. Diese Reisen waren mehr als nur Ausflüge – sie waren Momente gelebter Gemeinschaft, Freude und Verbindung.
Rückblickend war mein Einstieg im Sommer 2014 wohl Schicksal: Es war meine erste Bewerbung nach dem Studium – und ich wurde direkt genommen. Seitdem arbeite ich sehr gern für die Volkssolidarität.
Ich fühle mich bei der Volkssolidarität geschätzt – als Arbeitskraft und als Mensch. Es ist nicht selbstverständlich, in einem beruflichen Umfeld so gesehen und anerkannt zu werden. Und ich bin sicher: Meine Oma hätte sich riesig gefreut, wenn sie das noch erlebt hätte – sie war damals selbst Mitglied und hat sich immer mit dem Verein verbunden gefühlt.
Ob mich die VS geprägt hat? Nein, ich war schon fertig geprägt, als ich hier ankam. Aber dafür bin ich überzeugt, dass ich die VS ein kleines Stück mitprägen kann – durch mein Engagement, meine Haltung und meine Arbeit.
Ein ganz besonderes Erlebnis war, als meine damalige Chefin unsere neue Auszubildende durch die Gruppe führte. Heute ist genau diese Auszubildende meine Partnerin – wir haben ein gemeinsames Kind. Für mich ist die Volkssolidarität also nicht nur ein Arbeitsplatz, sondern auch ein Ort, an dem Lebenswege sich auf besondere Weise verbunden haben.
Mein Weg zur Volkssolidarität begann durch einen traurigen, weltbewegenden Anlass – den Krieg in der Ukraine. Inmitten dieser Krise habe ich 2023 begonnen, ukrainische Geflüchtete zu beraten, zunächst im Rahmen eines Frauentreffs bei einem anderen Träger, später dann bei der Volkssolidarität.
Heute bin ich als Integrationslotsin und Sozialberaterin tätig und auch Mitglied der Volkssolidarität. Was mich an der Arbeit besonders bewegt, ist der direkte, einfühlsame Kontakt. Ich unterstütze Menschen, die oft alles verloren haben. Hier wird Hilfe nicht anonym geleistet, sondern von Angesicht zu Angesicht – ehrlich, nahbar und mit Herz.
Die Erfahrungen bei der Volkssolidarität haben mich tief geprägt. Ich habe erkannt, dass Solidarität nicht nur ein Wort ist, sondern tägliches, konkretes Handeln braucht – besonders für jene, die in unserer Gesellschaft am verletzlichsten sind.
Ein besonders schöner Moment war der von der Volkssolidarität organisierte Tierparkbesuch für ukrainische Kinder mit Fluchthintergrund. In den strahlenden Augen der Kinder lag Dankbarkeit, Hoffnung – Unbeschwertheit für ein paar Stunden. Genau das ist es, was mich antreibt: Menschlichkeit, die spürbar wird.
Zur Volkssolidarität Berlin kam ich 2011 durch meine Frau, die bereits seit den 1990er Jahren Mitglied war und sich immer engagiert hat. Gegen Ende meiner Berufstätigkeit überzeugte sie mich, selbst aktiv zu werden. Anfangs im Kleinen, dann Schritt für Schritt im größeren Rahmen. Seit November 2013 bin ich Vorsitzender einer Mitgliedergruppe, seit 2016 im Bezirksvorstand Berlin-Mitte, seit 2018 dessen Vorsitzender – und seit Oktober 2021 leite ich gleich drei Mitgliedergruppen.
Mich motiviert die Möglichkeit, anderen zu helfen und das soziale Leben in unseren Kiezen mitzugestalten. Dabei kann ich meine digitalen Fähigkeiten einbringen und erweitern. Gleichzeitig schätze ich die Vernetzung mit anderen Wohlfahrtsverbänden, in der ich die Anliegen der Volkssolidarität gut vertreten kann.
Die Volkssolidarität Berlin hat mich geprägt – durch die vielen engagierten Menschen, von deren Erfahrung ich profitiere. Ich bin beeindruckt von der Energie, mit der unsere Mitglieder sich einbringen. Besonders in Erinnerung bleiben mir die zahlreichen Zusammenkünfte – in unterschiedlichsten Umgebungen und Formaten. Und ein prägendes Erlebnis war der unglaubliche Zusammenhalt während der Corona-Zeit. Wie gut organisiert wir als Gemeinschaft durch diese schwierige Zeit gegangen sind, hat mich tief beeindruckt und gezeigt, was in der Volkssolidarität alles möglich ist, wenn Menschen sich mit Herzblut engagieren.
Durch eine Empfehlung im Freundeskreis begann im Februar 1999 mein Weg bei der Volkssolidarität Berlin. Eine Freundin kannte jemanden, der dort arbeitete, und sie motivierte mich, als Quereinsteigerin in der ambulanten Pflege anzufangen. Ein Schritt, der mein berufliches Leben nachhaltig verändert hat.
Heute bin ich Ausbildungskoordinatorin für rund 60 Auszubildende im Pflegebereich. Eine Aufgabe, die viel Verantwortung mit sich bringt, aber auch unglaublich viel Freude. Ich begleite junge Menschen auf ihrem Weg in einen wichtigen Beruf – und sehe, wie sie wachsen. Das ist erfüllend.
Was mich an der Volkssolidarität bis heute begeistert, ist die Vielseitigkeit: Die Möglichkeit, sich auf vielen Ebenen einzubringen, mit unterschiedlichen Gesellschaften und Projekten zusammenzuarbeiten, sich zu vernetzen und weiterzuentwickeln. Die Arbeit im Verbund ist nicht nur bereichernd, sondern auch sinnstiftend – weil wir gemeinsam mehr bewegen können.
Die Volkssolidarität hat meine berufliche und persönliche Entwicklung stark geprägt. Ich hatte die Möglichkeit, berufsbegleitend die Ausbildung zur examinierten Altenpflegerin zu absolvieren, was mir den weiteren Weg im Unternehmen eröffnet hat. Diese Förderung hat mir gezeigt, dass hier Potenzial gesehen und unterstützt wird – und dass Entwicklung nicht nur erlaubt, sondern ausdrücklich gewünscht ist.
Mein Weg bei der Volkssolidarität begann 2015 mit einer ehrenamtlichen Tätigkeit in der Unterkunft Bitterfelder Straße, in der ich selbst als Geflüchteter lebte. Durch mein Engagement erhielt ich 2017 die Chance, als Sozialbetreuer einzusteigen – ein Wendepunkt in meinem Leben.
In den folgenden Jahren war ich als Integrationslotse tätig und habe seit 2023 die Projektleitung für das Lots:innen-Projekt übernommen.
Was mich motiviert, ist die wertschätzende und ehrliche Kommunikation in der Organisation. Ich konnte mich fachlich und persönlich weiterentwickeln – meine beruflichen Schritte wurden gefördert und begleitet.
Die Volkssolidarität hat mir gezeigt, wie wichtig Einsatzbereitschaft ist. Schon als Ehrenamtlicher konnte ich Erfahrungen sammeln, Kontakte knüpfen und meine Deutschkenntnisse praktisch anwenden.
Der schönste Moment war für mich die Unterzeichnung meines ersten Arbeitsvertrags 2017 – ein bedeutender Schritt in Richtung berufliche und persönliche Zukunft in Deutschland.
Zur Volkssolidarität Berlin kam ich schon früh – zunächst durch meine Eltern, dann ab 1986 durch die aktive Mitarbeit in einer Mitgliedergruppe. Offiziell Mitglied bin ich seit 1994. Heute bin ich Vorsitzende der Mitgliedergruppe 43 in Treptow und engagiere mich ehrenamtlich im Club Charlotte.
Besonders die Arbeit mit älteren Menschen macht mir große Freude. Wenn sie mit einem Lächeln unsere Veranstaltungen verlassen, weiß ich: Alles war gut und richtig. Diese Rückmeldung ist für mich der schönste Lohn. Die Volkssolidarität hat mich gelehrt, offener auf Menschen zuzugehen – und auch geprägt, weil sie viele Jahre lang mein Arbeitgeber war. Das hat mich nicht nur beruflich, sondern auch menschlich weitergebracht.
Besonders in Erinnerung geblieben ist mir ein Tagesausflug mit unserer Mitgliedergruppe nach Königswusterhausen, wo wir an einer Tombola der dortigen Volkssolidarität teilgenommen haben. Der Hauptgewinn: eine fünftägige Reise nach Innsbruck – und wir haben ihn tatsächlich gewonnen!
Ich bin stolz, so viele Jahre Teil dieser starken Gemeinschaft zu sein – und ich freue mich auf alles, was noch kommt.
Meine Geschichte mit der Volkssolidarität Berlin begann im Februar 1991, als ich aus dem psychiatrischen Klinikbetrieb in ein neues Kapitel wechselte. Es war eine Zeit des Umbruchs – kurz nach dem Mauerfall, als sich das Gesundheitswesen in Berlin neu strukturierte und sich viele Chancen für neue Wege in der psychosozialen Versorgung eröffneten.
Gemeinsam mit dem Psychiater Herrn Vulturius entwickelte ich 1990 ein Konzept für eine wohnortnahe Tagesstätte sowie Kontakt- und Beratungsstelle für psychisch erkrankte Menschen. Da es keine geeigneten Räume im Bezirk gab, wandten wir uns an die Volkssolidarität. In einer leerstehenden Begegnungsstätte fand unsere Idee schließlich ein Zuhause. Ich ließ mich von meinem damaligen Arbeitgeber für ein Jahr freistellen, übernahm den Aufbau mit und wurde schließlich bei der Volkssolidarität fest angestellt.
Bis 2020 war ich in verschiedenen Funktionen tätig, unter anderem als Bereichsleiter für betreutes Einzelwohnen und Soziotherapie. Heute arbeite ich in einem Mutter-Kind-Projekt bei der Wuhletal gGmbH.
Die Volkssolidarität und später die Wuhletal gGmbH haben meine sozialpsychiatrische Haltung immer gestützt und die Entwicklung ambulanter Hilfen im Bezirk maßgeblich vorangebracht.
Ein besonderer Moment war für mich 1998, als ich die damaligen Geschäftsführer von Volkssolidarität und Wuhlgarten e.V. bekannt machte. Aus dieser Verbindung entstand später die Gründung der Wuhletal – Psychosoziales Zentrum gGmbH im Jahr 1999 – ein Projekt, das bis heute eine zentrale Rolle in der psychosozialen Versorgung in Marzahn-Hellersdorf spielt. Es macht mich stolz, an diesem historischen Punkt mitgewirkt zu haben.
Am 1. Juli 2015 habe ich bei der Volkssolidarität Berlin angefangen – obwohl ich ursprünglich schon eine andere Zusage hatte. Doch dann kam diese E-Mail: Ob ich nicht die Leitung der Kommunikation übernehmen wolle. Im ganzen Vorstellungsprozess sind mir ausnahmslos freundliche, zugewandte Menschen begegnet. Und dann habe ich ja gesagt.
Heute bin ich die Pressesprecherin und stolz darauf. Was mich stets motiviert? Der rote Faden: Wir sind die Guten! Die Volkssolidarität Berlin hat sich in den letzten Jahren stark verändert – sie ist gewachsen, professioneller geworden, vielseitiger. Es macht mir große Freude, diesen Prozess kommunikativ zu begleiten. Das Schöne dabei: Routine stellt sich nie ein. Es gibt immer neue Themen, neue Herausforderungen – und ich habe das Glück, mit den besten Kolleg:innen, die man sich wünschen kann, zusammenzuarbeiten.
Die Volkssolidarität hat mich geprägt – weil wir mit unserer Arbeit mitten im Leben stehen. Viele der Geschichten, die wir begleiten, sind herzerwärmend, andere machen traurig. Sie sind echt. Unsere Arbeit ist nah am Menschen – und das erdet.
Besonders gern erinnere ich mich an eine Tour mit dem damaligen Geschäftsführer der Wuhletal Psychosoziales Zentrum gGmbH – Dr. Thomas Pfeifer. Wir fuhren gemeinsam durch die Wuhletal-Projekte und mein persönliches Highlight war sein Büro: vollgestapelt mit Fundstücken, die ihm ein BSR-Mitarbeiter regelmäßig vorbeibrachte. Ölbilder mit Enten, Alpenlandschaften, Stillleben – es war ein kurioses, charmantes Archiv gesammelter Geschichten. Genau wie die Volkssolidarität selbst: bunt, überraschend und menschlich.
Alles begann 2013 mit einem sechsmonatigen Praktikum. Damals hatte ich die Wahl zwischen mehreren Einsatzstellen, doch bei der Volkssolidarität spürte ich sofort ein Gefühl von Augenhöhe, Willkommen-Sein und Wertschätzung. Als „Kind aus dem Osten“ war mir die Organisation zudem durch meine Großeltern vertraut. Nach dem Praktikum folgte eine Festanstellung – zunächst im Bereich VS KULTUR, später in der Lohn- und Finanzbuchhaltung.
Heute bin ich als Leiter des Konzerncontrollings und des Bereichs Zuwendungen tätig. Ich begleite betriebswirtschaftliche Entscheidungen, plane und kontrolliere im strategischen Steuerungsprozess und sorge für die ordnungsgemäße Verwendung öffentlicher Fördermittel. Es ist ein verantwortungsvoller Aufgabenbereich, der mir täglich zeigt, wie eng Wirtschaftlichkeit und Gemeinwohl miteinander verbunden sind.
Die Volkssolidarität hat mich geprägt – durch fördernde Vorgesetzte, engagierte Kolleg:innen und das Erleben ihrer Werte im Alltag. Ich habe gelernt, Veränderung nicht nur zu akzeptieren, sondern als Chance zu gestalten.
Besonders in Erinnerung bleiben mir die kleinen, persönlichen Momente: ein gemeinsamer Firmenlauf, das Plätzchenbacken mit meinen Kindern in der Nachbarschaftseinrichtung oder Begegnungen, aus denen echte Freundschaften wurden. Und im Großen erfüllt es mich mit Freude, zu sehen, wie sichtbar und aktiv die Volkssolidarität Berlin heute ist – auch in den Medien. Es zeigt mir: Unsere Arbeit wird gesehen, gehört und geschätzt. Und das ist ein schönes Gefühl.
Seit September 2022 bin ich bei der Volkssolidarität Berlin als Ehrenamts- und Projektkoordinatorin im Bereich Flucht und Migration tätig. Anfangs war ich in einer Erstaufnahmeeinrichtung für Geflüchtete, jetzt arbeite ich in der Gemeinschaftsunterkunft Neu-Hohenschönhausen.
Hier bin ich täglich im Austausch mit Menschen, entwickle Projekte, begleite Ehrenamtliche und versuche, durch unsere Arbeit den Alltag der Bewohner:innen ein Stück lebenswerter zu machen.
Die Volkssolidarität ist für mich wie ein fruchtbarer Boden: Ich darf Ideen säen, gemeinsam mit Kolleg:innen, Ehrenamtlichen, Partner:innen und den Bewohner:innen etwas aufbauen, und miterleben, wie unsere Arbeit Früchte trägt. Sie hat mir gezeigt, dass Vertrauen, Unterstützung und Respekt keine leeren Worte sind. Ich habe gelernt, Herausforderungen mit Freude anzugehen und daran zu wachsen. Es ist ein Ort, an dem ich mich entfalten kann – fachlich wie persönlich.
Unvergessen bleiben für mich die Feste in unserer Unterkunft und das Mitarbeitendenfest 2023. Aber die bewegendsten Momente sind die kleinen, leisen: wenn ein Projekt hilft, wenn eine Geste ankommt, wenn ich spüre, dass meine Arbeit einen Unterschied macht. Dann weiß ich: Ich bin genau da, wo ich sein will.
Seit September 2017 arbeite ich bei der Volkssolidarität Berlin. Damals begann alles mit einem Praktikum im Rahmen meiner Ausbildung – heute bin ich als sozialer Betreuer im Seniorenheim Haus Am Auwald tätig.
In meiner Arbeit begleite ich Menschen im Alltag, höre zu, gestalte Angebote – und bin einfach da. Was mich jeden Tag aufs Neue motiviert, ist das Lächeln der Bewohnerinnen und Bewohner. Es zeigt mir, dass meine Arbeit nicht nur notwendig, sondern auch sinnstiftend ist. Es ist ein gutes Gefühl zu wissen, dass ich etwas tue, das wirklich zählt.
Die Arbeit bei der Volkssolidarität hat mich positiv verändert – ich bin empathischer und ruhiger geworden, mein Selbstbewusstsein hat sich gestärkt. Die täglichen Begegnungen, das Vertrauen der Menschen und das Miteinander im Team haben mich geprägt und wachsen lassen.
Ein besonderer Moment für mich ist immer wieder, wenn ich die Vorleserunden gestalte – und am Ende Beifall bekomme. Es mag ein kleiner Applaus sein, aber er bedeutet viel. Denn er zeigt mir: Ich habe etwas bewegt.
Meine Verbindung zur Volkssolidarität reicht weit zurück – seit 1976 bin ich Mitglied und war damals einige Jahre ehrenamtlich als Kassiererin im Wohngebiet aktiv. Heute engagiere ich mich im Beirat sowie im Bezirksvorstand Lichtenberg/ Hohenschönhausen.
In meiner Jugend war es selbstverständlich, sich gesellschaftlich einzubringen – besonders für die ältere Generation. Viele junge Menschen taten das aus Überzeugung, und so fand auch ich meinen Weg zur Volkssolidarität.
In den Umbruchjahren 1990/91 war die Notwendigkeit groß: Viele ältere Menschen standen plötzlich vor Herausforderungen, die sie nicht allein bewältigen konnten. Die Volkssolidarität bot ihnen nicht nur Hilfe, sondern auch kulturelle Angebote wie Reisen – ein Bereich, in dem ich selbst als Geschäftsführerin tätig war.
Was mich bis heute motiviert, ist das Gefühl, gebraucht zu werden, auch im höheren Alter. Die Wertschätzung, die ich für mein Engagement erfahre, bedeutet mir viel. Die Volkssolidarität hat mir gezeigt, wie wichtig es ist, Solidarität nicht nur zu denken, sondern zu leben – über Generationen hinweg.
Ein Moment, der mir besonders in Erinnerung geblieben ist, war der 50. Jahrestag unseres Verbandes. Damals hieß es in der Presse, wir hätten vielleicht noch fünf Jahre vor uns. Jetzt feiern wir das 80. Jubiläum. Ich bin stolz und dankbar, dass ich diesen Weg über all die Jahrzehnte miterleben und mitgestalten durfte.
* Frau Facklam ist am 25. Oktober 2025 verstorben. Die Volkssolidarität Berlin wird sie sehr vermissen.
Meine Reise mit der Volkssolidarität Berlin begann am 1. Juli 2000. Heute arbeite ich hauptamtlich als Projektleiter des Selbsthilfe-Treffpunkts und darüber hinaus engagiere ich mich ehrenamtlich als Vorsitzender der Mitgliedergruppe in Friedrichshain. Die Kombination aus professioneller Struktur und bürgernaher Arbeit macht meine Tätigkeit besonders vielseitig und sinnstiftend.
Was mich bis heute antreibt, ist die klare gesellschaftspolitische Haltung der Volkssolidarität und das durchweg positive Miteinander im Team. Über die Jahre hinweg konnte ich viele bereichernde Erfahrungen machen – vom Kennenlernen der ostdeutschen Lebensrealitäten zu Beginn meiner Tätigkeit bis hin zum wertvollen Austausch mit Klient:innen und meiner Mitwirkung im Betriebsrat.
Besonders eindrucksvoll waren die Reisen nach Warschau und Kiew, bei denen ich die VS dabei unterstützen durfte, Selbsthilfegruppen in Polen und der Ukraine mit aufzubauen. Solche Momente zeigen mir, wie wir über Grenzen hinweg solidarisch wirken können – und warum ich mich auch nach so vielen Jahren mit Überzeugung einbringe.
Den Weg zur Volkssolidarität fand ich im April 2023 über eine Bekannte – eine Entscheidung, die ich jeden Tag aufs Neue als richtig empfinde.
Ich bin die stellvertretende Leitung der Tagespflege „EL-Rosa“ in der Altenzentrum „Erfülltes Leben“ gGmbH – ein Ort, der seinem Namen für mich jeden Tag aufs Neue gerecht wird.
Was mich motiviert, ist das gute Gefühl, am Ende eines Tages in lächelnde und zufriedene Gesichter unserer Gäste zu blicken. Diese Momente zeigen mir, dass meine Arbeit Sinn macht.
Meine Tätigkeit bei der Volkssolidarität Berlin hat mir gezeigt, dass ein wertschätzendes Arbeitsumfeld und fachliche Verantwortung kein Widerspruch zu Ausgeglichenheit und Lebensfreude sind.
Ich schätze die Balance zwischen Beruf und Privatleben sehr – und komme jeden Tag mit Freude zur Arbeit zurück. Denn zu wissen, dass man gebraucht wird, ist das schönste Gefühl, das ein Beruf geben kann.
Seit Februar 2022 arbeite ich als Erzieherin in der Kita Regenbogeninsel, speziell im Bereich der altersdurchmischten Gruppen, was meine Arbeit besonders vielfältig und spannend macht.
Zur VS Berlin kam ich ganz klassisch über eine Google-Suche. Ich habe mich informiert und nach einer Hospitation war für mich schnell klar: Hier möchte ich arbeiten. Die Atmosphäre im Haus, die Offenheit des Teams und der herzliche Empfang durch die Leitung haben mir sofort ein gutes Gefühl gegeben.
Was mich motiviert, bei der Volkssolidarität mitzuwirken, ist eine Kombination aus guten Rahmenbedingungen und einem wertschätzenden Miteinander. Die Bezahlung und die Ausbildungsbedingungen sind fair und klar strukturiert – das schafft Sicherheit. Was aber wirklich den Unterschied macht, ist das engagierte und freundliche Team, mit dem ich täglich zusammenarbeite. Diese zwischenmenschliche Wärme ist für mich genauso wichtig wie fachliche Qualität.
Ich bin froh, Teil dieser Gemeinschaft zu sein – weil ich hier nicht nur einen Job mache, sondern gemeinsam mit anderen etwas bewirke.
Gesichter 41 bis 60 der Volkssolidarität Berlin
Seit Juli 2023 bringe ich mich als Betriebsleiter mit infrastrukturellen Dienstleistungen wie Hausmeisterdiensten und gewerblicher Reinigung bei der Volkssolidarität Berlin ein. In meinem Arbeitsalltag komme ich mit ganz unterschiedlichen Menschen in Kontakt. Genau das macht meine Arbeit so spannend und vielseitig. Gemeinsam mit meinem Team trage ich dazu bei, dass sich Menschen in ihrem Wohn- und Lebensumfeld wohlfühlen – das ist unser Antrieb.
Die Möglichkeit, Verantwortung zu übernehmen und eigene Ideen einzubringen, begeistert mich. Ich schätze es sehr, Projekte aktiv mitzugestalten. Die Arbeit bei der Volkssolidarität ist mehr als ein Job – sie hat sozialen Mehrwert und schafft echte Wirkung. Die Zusammenarbeit mit engagierten Kolleg:innen, die ähnliche Werte teilen, begeistert mich jeden Tag. Es ist eine Arbeitsatmosphäre entstanden, die von Wertschätzung und Gemeinschaftssinn getragen wird.
Besonders wichtig finde ich auch den Fokus auf Weiterbildung: Neue Ansätze zu erlernen, sich fachlich weiterzuentwickeln und immer wieder dazuzulernen – das gibt Kraft und Perspektive. Ein besonders emotionaler Moment für mich war die Teilnahme am zweitägigen Workshop „Leitbild Führungskräfte“. Menschen aus unterschiedlichen Bereichen haben dort gemeinsam an einem Führungsverständnis gearbeitet, das uns alle miteinander verbindet. Das Ergebnis war nicht nur fachlich wertvoll – es war auch ein bewegender Moment, als das Leitbild schließlich vom Vorstand vorgestellt wurde. Daran mitgewirkt zu haben, erfüllt mich mit Stolz.
Zur Volkssolidarität Berlin kam ich 2008 als Elternzeitvertretung im Fahrbaren Mittagstisch – und bin geblieben. Heute leite ich das Stadtteilzentrum Marzahn-Mitte sowie die Mitgliedergruppe 101 mit dem Fokus auf interkulturelle Arbeit. Hier kann ich meine beruflichen Erfahrungen sinnvoll einbringen, Projekte mitgestalten und eigene Ideen umsetzen. Es motiviert mich, mit meiner Arbeit jeden Tag ein kleines Stück Lebensqualität für andere zu schaffen.
Besonders geprägt hat mich die große Solidarität während der ersten Flüchtlingswelle. Die Energie, das gemeinsame Anpacken, die Offenheit gegenüber Neuem – das hat mich tief beeindruckt und trägt mich bis heute. Viele der interkulturellen Projekte, die ich in den letzten Jahren mitentwickeln durfte, sind mir besonders ans Herz gewachsen. Mit Leidenschaft biete ich auch regelmäßig einen Qi Gong-Kurs im Stadtteilzentrum an.
Diese Projekte zählen auch zu meinen schönsten Erinnerungen: die Eröffnung des interkulturellen Nähcafés, das fertige Kochbuch „Auf 60 Tellern um die Welt“ in den Händen zu halten, ein Fernsehbeitrag über den längsten Schal von Marzahn und die Eröffnung der UnbezahlBar.
Seit 1992 gestalte ich die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Volkssolidarität Berlin mit – eine Aufgabe, die mich auch nach dem Renteneintritt erfüllt. Heute kann ich mich ganz meiner Leidenschaft für das Fotografieren hingeben und mit tollen Bildern unterstützen.
Zur Volkssolidarität kam ich durch die damalige Personalleitung Frau Mattuschka, die mich aus meiner Zeit als Redakteur bei der „Tribüne“ kannte und ansprach. Ein Gespräch – und mein Weg bei der Volkssolidarität begann.
Neben meiner hauptberuflichen Tätigkeit habe ich mich auch immer ehrenamtlich engagiert: Ich habe früher die Mitgliederzeitung IM FOKUS, die ich lange Zeit allein produziert habe, mit meiner Tochter ausgetragen, Vorträge gehalten und Fotodokumentationen erstellt. Über Gemeinschaft nicht nur zu berichten, sondern selbst mitzugestalten, war mir stets wichtig.
Was mich motiviert, ist vor allem der soziale Charakter der Volkssolidarität. Es geht hier nicht um Gewinn oder Prestige, sondern um Menschen, um Gemeinsinn und eine Gesellschaft, in der man sich umeinander kümmert. Das ist ein Wert, der mir sehr am Herzen liegt.
Unvergesslich bleiben für mich die Frühlingstreffen des Reiseklubs für die Volkssolidarität. Die Reisen rund ums Mittelmeer – voller Lachen, Lebensfreude und Nähe – zeigen, was echte Gemeinschaft bedeutet.
Eine Stellenanzeige für eine queere Unterkunft weckte mein Interesse – sie traf genau das, was ich suchte: sinnvolle Arbeit mit Haltung. So begann Anfang 2023 mein Weg bei der Volkssolidarität Berlin.
Heute unterstütze ich als Springer-Einrichtungsleitung im Bereich Flucht und Migration verschiedene Unterkünfte für Geflüchtete – von Gemeinschafts- bis Aufnahmeeinrichtungen – jeweils so lange, bis sich ein stabiles Leitungsteam gefunden hat. Parallel bin ich als insoweit erfahrene Fachkraft (iseF) in fünf Einrichtungen tätig, berate in Kinderschutzfragen und engagiere mich in der Queer AG, was mir besonders am Herzen liegt.
Was mir bei der Volkssolidarität besonders gefällt, ist die Verbindung aus professioneller Struktur und gelebter Solidarität. Der CSD 2023 und 2024 war für mich ein emotionales Highlight: mit Stolz, Sichtbarkeit und Teamgeist gemeinsam auf der Straße zu stehen, war einfach wunderbar. Und auch die Sommerfeste mit unserem Bewohner: innen sind Momente, die mir viel bedeuten.
Die Offenheit und Vielfalt der Volkssolidarität Berlin spiegeln genau die Werte wieder, für die auch ich stehe. Hier zu arbeiten, heißt für mich, mit Haltung etwas zu bewegen.
Nach Abschluss meines Zivildienstes wurde ich im Wohnheim für Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung übernommen – und bin geblieben.
Während meiner Laufbahn absolvierte ich die Ausbildung zum Heilerziehungspfleger, arbeitete als Integrationsfachkraft in Kitas, später als Erzieher, Kitaleiter, Regionalleiter und heute als Projektleiter im Bereich Kinder und Jugend. Berufsbegleitend habe ich studiert, um mein Wissen zu vertiefen.
Derzeit liegt mein Fokus auf der Digitalisierung der pädagogischen Arbeit – mit dem Ziel, Fachkräfte zu unterstützen und die Qualität der Betreuung weiter zu verbessern.
Die Volkssolidarität ist für mich mehr als ein Arbeitgeber. Sie verbindet berufliche Entwicklung mit gesellschaftlichem Engagement. Ich konnte mich hier weiterentwickeln und zugleich zur Gestaltung des sozialen Miteinanders in Berlin beitragen.
Eine glückliche Erinnerung bleibt die 70. Jahre Feier im Estrel. Unvergessen bleiben aber vor allem die vielen engagierten Menschen, die der Volkssolidarität Berlin ihr Gesicht geben.
Mein Weg zur Volkssolidarität Berlin begann 2008 auf ungewöhnliche Weise: Ein kleiner Aushang in einem Dienstfahrzeug der Ambulanten Pflege Köpenick machte mich auf das Unternehmen aufmerksam – und wurde zum Beginn einer erfüllenden Laufbahn.
Heute bin ich stellvertretende Bereichsleitung Pflege, Prokuristin und mitverantwortlich für das Ehrenamtsmanagement. In all diesen Rollen steht für mich immer der Mensch im Mittelpunkt – ob Mitarbeitende oder Kund:innen. Ihr Vertrauen, ihre Bedürfnisse und Geschichten treiben mich täglich an.
Besonders motiviert mich die Möglichkeit, andere in ihrer Entwicklung zu fördern. Die Volkssolidarität Berlin nimmt Mitarbeitende ernst, unterstützt sie und eröffnet neue Perspektiven – das macht den Verband für mich stark.
Ein unvergesslicher Moment aus all den Jahren war der Auftritt eines Märchenerzählers im Seniorenheim Alfred Jung für die Kinder unserer Mitarbeitenden. Ein Nachmittag voller Lachen und Nähe – gelebte Gemeinschaft zwischen den Generationen.
Seit 2019 war ich zunächst als Leasingkraft bei der Volkssolidarität Berlin tätig, fest angestellt bin ich seit Mai 2021. Während meiner Zeit in der Pflege habe ich schnell gemerkt: Die Volkssolidarität Berlin ist kein gewöhnlicher Arbeitgeber – hier stehen Haltung und Menschlichkeit im Mittelpunkt.
Nach meiner Arbeit als Pflegefachkraft wurde ich 2022 in den Betriebsrat gewählt, seit 2023 bin ich Vorsitzender des Konzernbetriebsrats und Teil der Verhandlungskommissionen der PTG Berlin und des PTG-Bundes.
Vom ersten Tag bei der Volkssolidarität setze ich mich aktiv dafür ein, dass sich die Gehälter weiter verbessern – mit Erfolg: In den letzten Jahren haben sich die Vergütungen spürbar und steil nach oben entwickelt.
Was mich motiviert: Ich bin Gegner privater Pflegeeinrichtungen – bei der Volkssolidarität Berlin geht es nicht um Profit, sondern um Menschenwürde.
Besonders geprägt haben mich die Menschen hier – respektvoll, hilfsbereit, vielfältig. Man begegnet sich auf Augenhöhe. Ich denke, ich bin durch die Arbeit bei der Volkssolidarität Berlin sozialer geworden.
Ein besonderer Moment war mein erster Tag als Festangestellter in der ambulanten Pflege Köpenick. Obwohl ich als Leasingkraft bekannt war, wurde ich mit offenen Armen empfangen – ein echtes Willkommen.
Seit März 2019 arbeite ich als ambulante Pflegekraft bei der Volkssolidarität Berlin – ein Beruf, von dem ich früher niemals gedacht hätte, dass er einmal mein Weg werden würde.
Alles begann mit der Pflege meiner Großmutter. Als ich damals arbeitslos wurde, übernahm ich ihre Betreuung – und immer, wenn ich einmal frei hatte, war die Ambulante Pflege Pankow zur Stelle. Gerade in den letzten Tagen ihres Lebens arbeiteten wir eng mit den Pflegekräften zusammen. Der letzte Wunsch meiner Großmutter war, noch ein letztes Mal in den Park zu fahren. Und tatsächlich: Die Mitarbeitenden der Volkssolidarität haben es möglich gemacht. Einen Tag vor ihrem Tod fuhren wir gemeinsam im Rollstuhl in den Bürgerpark. Es war ein zutiefst emotionaler Moment – und für mich ein Wendepunkt.
Ich war beeindruckt von der Empathie, der Kraft, der Zuverlässigkeit, mit der die Pfleger:innen gearbeitet haben. In diesem Moment wusste ich: Das will ich auch können. Sechs Monate später habe ich mich bei der Volkssolidarität beworben – und schnell gespürt, dass es die beste Entscheidung meines Lebens war.
Heute ist es meine Motivation, anderen Menschen genau dieses Gefühl zu geben: Geborgenheit, Vertrauen und Würde. Ich möchte zeigen, dass Pflege nicht nur ein Beruf ist, sondern eine zutiefst menschliche Aufgabe, die auch Herzen berührt.
Seit dem 1. Mai 1977 bin ich offizielles Mitglied der Volkssolidarität. Mein Engagement für andere begann aber schon Jahrzehnte zuvor – in der Zeit nach dem Krieg, als viele Menschen Hilfe brauchten und sich gegenseitig stützten. Ich habe damals pflegebedürftigen Menschen geholfen, einfach weil es notwendig war. Es war eine Zeit, in der Zusammenhalt keine Frage, sondern Überlebensstrategie war.
Im Zweiten Weltkrieg wurde ich als Soldat eingezogen, ein Granatsplitter verletzte mein Auge, ich wurde aus dem Dienst entlassen – und das hat mir, so hart es klingt, das Leben gerettet. Sehr viele Mitglieder meiner Familie haben den Krieg nicht überlebt. Dieses Schicksal hat mich tief geprägt und den Wunsch geweckt, mich später aktiv einzubringen.
Ich habe mich mehr als 40 Jahre ehrenamtlich engagiert, in der Volkssolidarität als Helfer meiner Mitgliedergruppe 2 in Lichtenberg sowie als Mitglied der Sozialkommission beim Bezirksamt Lichtenberg. Es war mir immer ein Anliegen, Menschen zur Seite zu stehen, die Unterstützung brauchen – so wie ich es selbst nach dem Krieg erfahren habe und nun auch im Alter wieder von anderen Mitgliedern erhalte.
Die Volkssolidarität ist für mich nicht nur ein Verband – sie ist gelebte Menschlichkeit. Und ich bin dankbar, bis heute Teil davon zu sein.
Seit 1980 bin ich als Erzieherin in mehreren Kitas tätig, meinem Traumberuf, bereits seit meiner Schulzeit. Im Januar 2003 suchte unser Team einen neuen starken Träger, dem Werte wie Gemeinschaft und Verlässlichkeit wichtig sind. Wir entschieden uns gemeinsam für den Wechsel zur Volkssolidarität Berlin in diesem Jahr.
„Miteinander – Füreinander“ ist das Motto der Volkssolidarität, das nicht nur das Personal und unsere Leitung, sondern auch die Kinder und deren Eltern mit einbezieht. So ist es uns möglich, die Kinder facettenreich und individuell auf das bevorstehende Leben vorzubereiten.
Besonders in Erinnerung bleiben die Jubiläen, wie unser 10-jähriges und 20-jähriges Bestehen der Kita, Sommerfeste, Betriebsfeiern, Geburtstagsgrüße vom Träger oder einfach die guten Worte und aufrichtigen Gesten aus der Geschäftsführung, die uns oft den Arbeitsalltag versüßen.
Ich war auf der Suche nach einem sinnvollen, altersgerechten Ehrenamt, das nicht nur anderen etwas gibt, sondern auch mich persönlich bereichert. Und genau das habe ich hier gefunden. Seit 2024 engagiere ich mich ehrenamtlich bei der Volkssolidarität Berlin – in einem Bereich, der mir sehr am Herzen liegt: der Sterbebegleitung.
Was mich besonders beeindruckt hat, ist die Professionalität der hauptamtlichen Mitarbeitenden und die hervorragende Vorbereitung auf meine ehrenamtliche Tätigkeit. Ich habe mich von Anfang an gut begleitet und ernst genommen gefühlt. Die Volkssolidarität Berlin begegnet auch den Ehrenamtlichen mit Fürsorge, Wertschätzung und Respekt – das ist nicht selbstverständlich, aber hier gelebte Praxis.
Ein besonders bewegender Aspekt meiner Arbeit ist das Erleben der Dankbarkeit der Menschen, die ich in ihrer letzten Lebensphase begleiten darf. Diese Momente berühren mich tief und bringen mich selbst zum Nachdenken über das Leben, das Sterben – und über das, was wirklich zählt. Diese Erfahrung hat meinen Horizont erweitert und mir viel gegeben.
Ich bin froh, Teil der Volkssolidarität zu sein. Denn hier kann ich etwas tun, das Bedeutung hat – für andere und für mich selbst.
Durch die Übernahme meiner damaligen Einrichtung durch die Volkssolidarität Berlin bin ich seit 1995 Teil des Verbundes. Heute arbeite ich als Pflegedienstleiterin im Seniorenheim „Haus Am Auwald“, eine Position, die ich seit 2005 mit Herz und Verantwortung ausfülle. Die Arbeit mit älteren Menschen, das Begleiten im Alltag, in Krisen, aber auch in glücklichen Momenten, ist für mich Beruf und Berufung zugleich.
Die Volkssolidarität ist für mich nicht nur ein sozialer Träger, sondern ein familienfreundliches und zukunftsorientiertes Unternehmen mit großartigen Weiterbildungs- und Qualifizierungsmöglichkeiten. Hier konnte ich mich beruflich kontinuierlich weiterentwickeln, wofür ich sehr dankbar bin.
Ein besonderes Kapitel hat 2024 für mich begonnen: Seitdem bin ich ehrenamtlich als Hospizbegleiterin tätig. Es ist mir ein Herzensanliegen, Bewohner:innen sowie deren Angehörige in dieser sensiblen Lebensphase zu begleiten, ihnen zur Seite zu stehen und Trost zu spenden – unterstützt durch das engagierte Hospizteam.
Zu meinen schönsten Erinnerungen zählen zweifellos die bewegenden und liebevoll gestalteten Feierlichkeiten zu den Jubiläen der Volkssolidarität Berlin. Sie zeigen, wie sehr wir zusammengewachsen sind – als Kolleg:innen, als Gemeinschaft und als Teil eines solidarischen Miteinanders.
Auf Anregung meiner Frau bin ich 2007 zur Volkssolidarität gekommen – sie hat mich überzeugt, dass das genau das Richtige für mich ist. Und sie hatte Recht.
Seit 2010 engagiere ich mich als Vorsitzender des Vorstandes der Mitgliedergruppe 48 in Berlin-Mitte. Diese Aufgabe erfüllt mich bis heute mit Freude, denn ich bin Teil einer aktiven Gemeinschaft. Das Miteinander, die Organisation gemeinsamer Aktivitäten und die vielen persönlichen Begegnungen geben mir sehr viel zurück.
Ich bringe mich ein, weil ich gerne Verantwortung übernehme – und weil ich es schätze, gemeinsam mit anderen etwas auf die Beine zu stellen. Die regelmäßigen Treffen, die Gespräche mit den Mitgliedern und die Organisation unserer Veranstaltungen geben mir das Gefühl, gebraucht zu werden.
Die Volkssolidarität hat mir gezeigt, wie erfüllend es sein kann, Teil einer gewachsenen Gemeinschaft zu sein. Ich habe viel gelernt – über Menschen, über das Miteinander, und auch über mich selbst.
Was bleibt, sind die vielen gelungenen Veranstaltungen – und die ehrliche Dankbarkeit unserer Mitglieder. Ein Händedruck, ein Lächeln, ein „Schön war’s“ – das sind für mich die wertvollsten Erinnerungen.
Mein Weg zur Volkssolidarität Berlin begann ganz praktisch: Ich habe damals bei Veranstaltungen mitgeholfen – und bin geblieben, weil ich die Gemeinschaft und das Miteinander schätzen gelernt habe. Jetzt bin ich bereits seit dem 1. Januar 1961 Mitglied.
Seit 2007 bin ich auch Mitglied im Vorstand der Mitgliedergruppe 48 in Berlin-Mitte. Ich organisiere erfolgreich die jährliche Spendensammlung und betreue derzeit 34 Mitglieder persönlich. Die Arbeit erfüllt mich, weil sie lebendig ist und mir die Möglichkeit gibt, für andere da zu sein – etwas, das mir schon immer wichtig war.
Die Volkssolidarität Berlin hat mein Leben nachhaltig geprägt, besonders durch die langjährige Arbeit im Vorstand meiner Mitgliedergruppe. Ich bin durch sie gewachsen, habe Verantwortung übernommen und viele wertvolle zwischenmenschliche Erfahrungen gesammelt.
Die schönsten Erinnerungen verbinde ich mit den gemeinsamen Reisen mit unserer Mitgliedergruppe. Diese Erlebnisse bleiben unvergessen – besonders, wenn danach ein herzliches Dankeschön aus der Gruppe kommt. Solche Momente zeigen mir, wie wichtig unsere Arbeit ist.
Zur Volkssolidarität Berlin kam ich im Mai 2012 – eher zufällig. Ich war auf der Suche nach einem Teilzeitjob im sozialen Bereich und fand eine passende Stelle im Finanzbereich der damaligen Geschäftsstelle in Treptow-Köpenick. Heute bin ich Regionalleiter für die Nachbarschaftseinrichtungen der Region Süd und seit 2016 auch ehrenamtlich in einer Mitgliedergruppe in Treptow-Köpenick aktiv, dort als Mitglied im Sprecherrat.
Was mich an der Arbeit bei der Volkssolidarität motiviert, ist der direkte Kontakt mit Menschen und die Möglichkeit, ihnen im Alltag zu helfen oder sie zu unterstützen. Genau das macht die Arbeit für mich sinnvoll.
Die Werte der Volkssolidarität decken sich mit meinen eigenen – deshalb fühlt sich mein Engagement hier stimmig und richtig an.
Besonders schön sind für mich die vielen Begegnungen, das entgegengebrachte Vertrauen und die Dankbarkeit der Mitglieder. Und nicht zuletzt: die Freundschaften, die über die Jahre daraus entstanden sind.
Im Dezember 2020 – mitten in der Coronazeit – habe ich bei der Volkssolidarität Berlin angefangen. Nach meiner Elternzeit suchte ich einen Job, der sich mit einem Kleinkind vereinbaren lässt, familienfreundlich ist und mir gleichzeitig das Gefühl gibt, etwas Sinnvolles zu tun.
Heute arbeite ich als Verwaltungskraft im Büro des Fahrbaren Mittagstisches. Und wenn Not am Mann ist, fahre ich auch mal selbst Tour – denn das Wichtigste ist, dass unsere Kund:innen ihr warmes Mittagessen bekommen. Für mich ist das auch eine willkommene Abwechslung zum Büroalltag und eine gute Möglichkeit, den Arbeitsalltag der Fahrer:innen besser zu verstehen.
Was mich täglich motiviert, ist das Gefühl, dass wir mit unserer Arbeit wirklich etwas Gutes tun. Wenn Kund:innen oder ihre Angehörigen einfach nur dankbar sind, dass es uns gibt – das ist echte Wertschätzung.
Und das Beste an meinem Job? Ganz klar: das Team. Wir halten zusammen, können uns aufeinander verlassen und haben selbst in stressigen Zeiten etwas zu lachen – ob bei der Arbeit oder bei privaten Treffen. Das ist unbezahlbar.
Zur Volkssolidarität kam ich 1995 eher zufällig – mein Vater ließ mich in guter Absicht als Mitglied eintragen, weil er dachte, ich sei es längst. Als ich davon erfuhr, fand ich es passend: Die Werte der Volkssolidarität entsprachen meinen sozialpolitischen Überzeugungen.
Seitdem bin ich aktiv dabei: zunächst als Vorsitzender des Bezirksverbands Pankow. Nach einem Umzug innerhalb Berlins wurde ich 2014 Bezirksvorsitzender in Treptow-Köpenick und seit 2018 bin ich Mitglied im Verbandsrat der Volkssolidarität Berlin.
Mich motiviert der Wunsch, die Lebensbedingungen älterer Menschen zu verbessern – oder zumindest ihre Verschlechterung aufzuhalten. Die Volkssolidarität gibt mir diese Möglichkeit, mich besonders für Menschen 60+ konkret einzusetzen.
Im Laufe der Jahre bin ich für soziale Themen und ihre Hintergründe deutlich sensibler geworden – das hat mein Denken und Handeln geprägt.
Ein besonders schönes Erlebnis war die Übergabe von Schulmaterial an Kinder aus einer Gemeinschaftsunterkunft in Treptow-Köpenick. Die Freude der Kinder und Eltern über die Unterstützung war bewegend – und bleibt unvergessen.
Zur Volkssolidarität bin ich über meine Mutter, die mich zu einer Zusammenkunft mitnahm, gekommen. Als eine Kassiererin gesucht wurde, konnte ich nicht Nein sagen – und so begann mein Weg am 01. Januar 1985 als Mitglied.
Beruflich war ich viele Jahre für den Fahrbaren Mittagstisch in Pankow verantwortlich, habe Zivildienstleistende, später Bundesfreiwillige eingearbeitet und den Mittagstisch zentral organisiert. Der Gedanke, für Menschen da zu sein – für Mitarbeitende genauso wie für unsere Kund:innen – hat mich immer geleitet.
Auch nach meinem Renteneintritt wollte ich mich weiter engagieren. Ich habe die Mitgliedergruppe Tiroler Viertel in Pankow wieder aktiviert, bin heute deren Sprecherin und ständiger Gast im Bezirksvorstand. Ich organisiere gern und möchte ein Miteinander schaffen, das Einsamkeit entgegenwirkt. Die Dankbarkeit der Mitglieder ist mein größter Antrieb.
Die Volkssolidarität hat mich geprägt – in meinem Respekt gegenüber der älteren Generation, den sozialen Berufen und der Kraft ehrenamtlicher Arbeit. Eine besondere Erinnerung ist für mich die handgeschriebene Abschiedskarte zum Renteneintritt vom damaligen Vorstandsvorsitzenden Alexander Slotty – ein Zeichen echter Wertschätzung.
Ich bin seit 2021 Teil des Verbunds der Volkssolidarität Berlin, aber eigentlich schon viel länger dabei – seit 1986 arbeite ich im Paritätischen Seniorenwohnen (PSW).
Zu der Position kam ich, als ich damals wegen der Familie nach Berlin gezogen bin. Durch persönliche Kontakte erfuhr ich vom PSW, bewarb mich – und bin bis heute geblieben
Ich arbeite als Hausmeister in den Seniorenwohnheimen PSW am Schlosspark und PSW im Rosengarten. Mein Job ist vielfältig, manchmal auch herausfordernd, aber vor allem eins: sinnvoll. Ich sorge dafür, dass alles läuft, dass die Technik funktioniert, dass sich die Bewohner:innen sicher und wohl fühlen
Über all die Jahre ist mir die Arbeit ans Herz gewachsen. Es sind die kleinen Begegnungen im Alltag, ein freundliches Wort, ein Dankeschön – das macht für mich den Unterschied. Ich bin stolz, Teil einer Einrichtung zu sein, in der Menschen gut und würdevoll leben können.
Ich bin seit 2005 im Paritätischen Seniorenwohnen tätig und seit 2021 Teil des Verbundes der Volkssolidarität Berlin. Seit 2020 bin ich stellvertretende Pflegedienstleitung und Qualitätsbeauftragte – eine Aufgabe, die mich jeden Tag aufs Neue fordert und begeistert.
Mein Beruf macht mir sehr viel Spaß. Die Arbeit ist abwechslungsreich, herausfordernd und vor allem sinnstiftend. Für mich stehen die älteren Menschen immer an erster Stelle. Es erfüllt mich, ihnen helfen zu können, ihnen zuzuhören und oft einfach nur ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern.
Ich arbeite gerne im Team, der Austausch mit Kolleg:innen ist mir wichtig – und ich bin immer offen für neue Projekte und Wege, unsere Arbeit weiterzuentwickeln. Es ist schön, Teil einer Gemeinschaft zu sein, die füreinander einsteht und sich mit Herz für andere engagiert.
Gesichter 21 bis 40 der Volkssolidarität Berlin
Nach vielen Jahren in einer Steuerberatungskanzlei verspürte ich den Wunsch, mich stärker im gemeinnützigen Bereich einzubringen. Wie es der Zufall wollte, suchte die Dienstleistungsgesellschaft der Volkssolidarität Berlin mbH zu dieser Zeit Verstärkung im Bereich Finanzen. Gleich nach dem ersten Gespräch war ich begeistert von der Vielfältigkeit der Volkssolidarität und startete im Sommer 2021 in das Team Finanzen, deren Teamleitung ich seit dem 1. September 2021 innehabe.
Auch wenn ich „nur“ mit Zahlen arbeite, ist es ein gutes Gefühl zu wissen, dass meine Arbeit dazu beiträgt, die umfangreichen sozialen Angebote der Volkssolidarität mit zu ermöglichen. Ich sehe mich als ein kleines Zahnrad im großen Ganzen – aber auch eines, das mit dafür sorgt, dass die Dinge rund laufen.
Ein besonderer Moment war für mich das Sommerfest 2023 – das erste nach der Coronapandemie. Endlich wieder persönliche Begegnungen, gemeinsames Lachen und ein Stück Normalität. Das hat gezeigt, wie wichtig Gemeinschaft ist – auch hinter den Kulissen.
Seit 2014 engagiere ich mich in der Volkssolidarität Berlin – aktuell als Mitglied des Verbandsrates des Landesverbandes Berlin und im Bundesvorstand der Volkssolidarität.
Zur Volkssolidarität kam ich durch langjährige Wegbegleiter aus der Berliner Wohlfahrtspflege. Als Kommunalpolitiker wurde ich angesprochen, ob ich mein Wissen und meine Erfahrung einbringen möchte – das habe ich gerne getan.
Mich motiviert besonders der Mut, mit dem die Volkssolidarität immer wieder neue Herausforderungen im sozialen Berlin angeht, ohne dabei die Menschen aus dem Blick zu verlieren, die sonst oft übersehen werden – die Stillen, Einsamen und Bedürftigen.
Was mich an dem Ehrenamt prägt, ist die Gemeinschaft engagierter Menschen, die sich mit Überzeugung füreinander und für andere einsetzen.
Besonders berührend sind für mich die vielen kleinen Momente, in denen deutlich wird, wie Solidarität ganz praktisch gelebt wird – wenn Menschen sich zusammentun, um anderen wirklich zu helfen. Diese Erlebnisse bleiben.
Mein Weg zur Volkssolidarität begann mit einem Netzwerktreffen zum Thema Täterarbeit, bei dem ich den damaligen Leiter Gerhard Hafner kennengelernt habe. Kurz darauf habe ich mich auf eine offene Stelle beworben – und bin geblieben. Jetzt bin ich bereits seit Dezember 2020 Teil der Volkssolidarität Berlin.
Was mir an der Arbeit beim Projekt Beratung für Männer – gegen Gewalt besonders wichtig ist: Hier kann ich mich auch über den Arbeitsalltag hinaus engagieren. Im vergangenen Jahr war ich mit meinen Kolleg:innen auf der Straße, um gegen die geplanten Kürzungen im Gesundheits- und Sozialbereich zu demonstrieren. Auch am 25. November, dem Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen, nehme ich jedes Jahr an Aktionen und Kundgebungen teil.
Ein besonders schönes Erlebnis war für mich die Betriebsfahrt im letzten Herbst. Wir sind mit allen Kolleg:innen zum Standort in Spandau gefahren und haben dort einen halben Tag verbracht. Dort haben wir zusammen gekocht, am Tisch gesessen und Gesellschaftsspiele gespielt. Gemeinsam mit dem Team Zeit zu verbringen, abseits des Alltags, hat nicht nur Spaß gemacht, sondern auch das Miteinander gestärkt. Genau solche Momente zeigen mir, dass ich hier am richtigen Ort bin.
Seit dem 15. August 2022 arbeite ich bei der Volkssolidarität Berlin. Angefangen habe ich im begleitenden Dienst im Beschäftigungs- und Förderbereich mit Tagesstruktur – heute bin ich Teamleiter in diesem Bereich in Lichtenberg.
Zur Volkssolidarität bin ich über eine Kollegin gekommen – und der Schritt hat sich für mich genau richtig angefühlt. Besonders spannend finde ich, dass wir von Anfang an mitgestalten, Strukturen aufbauen und eigene Ideen einbringen können. In der Eingliederungshilfe ist es mir wichtig, dass wir mit modernen und menschlichen Ansätzen arbeiten – und Menschen mit Assistenzbedarf auf Augenhöhe begleiten.
Neben meiner Arbeit im Team engagiere ich mich auch in der Netzwerkarbeit und in der Tarifkommission. Ich finde es gut, dass ich mich auf verschiedenen Ebenen einbringen kann – sowohl im direkten Kontakt mit Menschen als auch bei Themen, die langfristig etwas verändern.
Die Volkssolidarität gibt mir den Raum dafür – das macht meine Arbeit sinnvoll und lebendig.
Die Arbeit in der Kita Putzmunter der Volkssolidarität Berlin ist für mich – seit meinem Einstieg im September 2022 – etwas ganz Besonderes. Was mich jeden Tag motiviert, ist vor allem die Arbeit mit den Kindern. Es ist schön zu sehen, wie sie Schritt für Schritt wachsen, Neues entdecken und dabei immer mehr Vertrauen gewinnen – in sich selbst und in ihre Umgebung. Mir ist es wichtig, dass sie sich bei uns sicher und wohl fühlen, dass sie lachen können, Fragen stellen und einfach Kind sein dürfen.
Dabei hilft mir sehr, dass wir im Team gut zusammenhalten. Wir unterstützen uns gegenseitig, sprechen offen miteinander und haben immer ein offenes Ohr füreinander. Auch unsere Leitung hat ein feines Gespür dafür, was gebraucht wird – das schafft eine Atmosphäre, in der ich mich ernst genommen und gut aufgehoben fühle.
Zu meinen schönsten Erinnerungen gehören unsere Sommerfeste. Sie sind immer mit viel Liebe vorbereitet, kreativ gestaltet und bringen die ganze Kita-Gemeinschaft zusammen. Es ist schön zu sehen, wie viel Freude solche gemeinsamen Momente bei Groß und Klein auslösen.
Mit der Volkssolidarität bin ich schon seit meiner Kindheit verbunden. Meine Mutter war engagiertes Mitglied, und so war ich früh mit dabei – beim Spendensammeln, bei Gruppenveranstaltungen, bei denen ich sang oder Gedichte vortrug. Offizielles Mitglied bin ich seit 1973, vorher habe ich schon viele Jahre mitgearbeitet.
Im Laufe der Zeit habe ich mich auf vielfältige Weise eingebracht: als Helferin, Gruppenvorsitzende, Bezirksvorsitzende und als Reiseleiterin im Reiseklub der Volkssolidarität.
Was mich all die Jahre motiviert, ist die Haltung und das soziale Engagement, für das die VS steht – füreinander da sein, Gemeinschaft stärken und Menschen unterstützen, die Hilfe brauchen. Diese Grundüberzeugungen begleiten mich bis heute. Die Arbeit hat mich geprägt: Ich habe gelernt, bewusster mit Menschen zusammenzuleben und aufmerksam zu sein für die Bedürfnisse anderer.
Zu meinen schönsten Erinnerungen gehören die vielen Reisen. Die gemeinsamen Erlebnisse, die Gespräche, das Lachen und der Zusammenhalt – all das hat mich tief beeindruckt und verbindet mich bis heute mit vielen wunderbaren Menschen.
Seit dem 1.3.2000 bin ich bei der Wuhletal gGmbH angestellt und somit Teil der Volkssolidarität Berlin. Ich arbeite als Sozialarbeiter in der Tagesstätte für suchtkranke Menschen in Alt-Marzahn.
Zur Volkssolidarität kam ich, weil ein Sozialarbeiter mit handwerklichem Interesse gesucht wurde – eine ideale Verbindung zu meinem Hintergrund als Werkzeugmacher und meiner Leidenschaft für kreatives Arbeiten mit Holz.
Es motiviert mich, suchtkranke und psychisch belastete Menschen in ihrer Selbstwirksamkeit und sozialen Teilhabe zu stärken. Unvergesslich sind gemeinsame Holzbauprojekte, schöne Ausflüge in die Natur oder unsere Feste – Momente echter Verbundenheit, die zeigen, wie viel gemeinsam möglich ist.
Ich arbeite als Sozialbetreuerin in der Gemeinschaftsunterkunft Alt-Hohenschönhausen und koordiniere außerdem das Nähcafé in der Machbar 37, einem Ort der Begegnung und Kreativität für Frauen unterschiedlicher Herkunft.
Zur Volkssolidarität Berlin kam ich bereits 2017 durch das Stadtteilzentrum Marzahn-Mitte – ganz in meiner Nachbarschaft. Dort habe ich zunächst ehrenamtlich mitgearbeitet und konnte so erste Einblicke gewinnen. Diese Erfahrungen haben mir nicht nur den Weg in den Beruf geebnet, sondern auch gezeigt, wie wichtig Gemeinschaft, Solidarität und Engagement im Alltag sind.
Ich bin 2016 aus Syrien nach Deutschland gekommen. Dass mir die Volkssolidarität ein Jahr später die Chance gegeben hat, hier beruflich Fuß zu fassen, war für mich ein ganz besonderer Moment.
Es war nicht nur ein Schritt in ein neues Leben, sondern auch ein Zeichen von Vertrauen und Wertschätzung, das ich bis heute nicht vergessen werde.
Auf der Suche nach einer beruflichen Veränderung und einer sinnstiftenden Aufgabe im sozialen Umfeld stieß ich 2020 auf die freie Stelle als Bereichsleiter Finanzen – und hatte das große Glück, dass mir die Volkssolidarität Berlin diese Position anvertraut hat. Inzwischen bin ich auch Geschäftsführer der Dienstleistungsgesellschaft, Vorstandsmitglied im Landesverband, aktives Mitglied – und, ganz klar: großer Fan!
Was mich jeden Tag aufs Neue motiviert, ist die Möglichkeit, mit meiner Arbeit einen echten gesellschaftlichen Beitrag zu leisten. Ich kann hier Werte leben, an die ich glaube – Solidarität, Teilhabe, soziale Verantwortung. Es erfüllt mich zutiefst, zu wissen, dass ich direkt oder indirekt dazu beitrage, das Leben anderer zu verbessern oder soziale Themen sichtbar zu machen, die für unser Zusammenleben wesentlich sind.
Die Volkssolidarität prägt mich – beruflich und persönlich. Ich bin heute ein anderer Mensch als zu dem Zeitpunkt, als ich hier begonnen habe – und ich meine das im besten Sinne. Bei der Volkssolidarität habe ich meine berufliche und persönliche Heimat gefunden. Und zum ersten Mal in meiner Laufbahn bin ich wirklich stolz auf das, was ich tue.
Eine bleibende Erinnerung ist die zufällige Begegnung mit Dr. Christine Roßberg auf einem Sommerfest – ihre Herzlichkeit und Leidenschaft haben mich tief beeindruckt. Und ein echtes Highlight war der Tanz mit der wunderbaren 93-jährigen Ursula Eilhauer auf dem Fest des Bezirks Treptow-Köpenick 2023 – ein Moment voller Lebensfreude, der mir für immer im Herzen bleibt.
Nach vielen Jahren in der Bildungsarbeit habe ich eine neue Herausforderung gesucht – und sie in der Nachbarschaftsarbeit gefunden. Seit 2019 leite ich das Nachbarschaftszentrum Brunnenstraße sowie die Begegnungsstätte Mehr-Mitte und bin als Stadtteilkoordinatorin für die Brunnenstraße Süd aktiv.
Was mich motiviert, ist die Möglichkeit, lokal wirklich etwas zu bewirken. Ich erlebe täglich, wie wertvoll es ist, Menschen und Initiativen unterschiedlichster Herkunft zu begegnen, sie zu begleiten, zu vernetzen und gemeinsam Veränderungen im Kiez anzustoßen. Eine Anlaufstelle im Quartier zu sein – offen, verlässlich und verbindend – das ist für mich gelebte Nachbarschaft.
Die Volkssolidarität gibt mir den Raum, meine Aufgaben kreativ, eigenverantwortlich und mit Herz anzugehen. Das prägt meine Arbeit und macht sie jeden Tag aufs Neue sinnstiftend.
Besonders schätze ich die vielen kleinen Momente, in denen man spürt, dass sich im Kiez wirklich etwas bewegt – durch Zusammenarbeit, Begegnung und Engagement. Und es ist ein großer Mehrwert, dass es für nahezu jedes Thema im Verbund der Volksolidarität Berlin eine kompetente Ansprechperson gibt. Diese Vielfalt und Unterstützung machen die Volkssolidarität für mich zu einem starken und inspirierenden Arbeitsumfeld.
Zur Volkssolidarität kam ich 2022 – nicht, weil ich den klassischen juristischen Weg einschlagen wollte, sondern weil ich nach einer Aufgabe mit Sinn und gesellschaftlicher Verantwortung suchte. Heute bin ich Bereichsleiter Recht – eine Rolle, die ich als Arbeit im Hintergrund verstehe: Wenn rechtlich alles zuverlässig läuft, können die Kolleg:innen vor Ort ihre wichtige Arbeit am Menschen leisten.
Besonders erfüllend ist es für mich, wenn ich sehe, was diese Arbeit konkret bewirkt. Unsere Teams begleiten Menschen im Alltag und in schwierigsten Lebenslagen – sie verändern Leben zum Besseren. Darum geht es für mich.
Die Volkssolidarität Berlin ist für mich genau der Ort, an dem diese Haltung gelebt wird: eine Gemeinschaft, die den einzelnen Menschen sieht und zugleich das große gesellschaftliche Ganze im Blick behält.
Die Volkssolidarität Berlin ist das, was wir daraus machen – und ich bin dankbar, meinen Teil dazu beitragen zu dürfen.
Seit Oktober 2018 engagiere ich mich als Mitglied im Verbandsrat sowie im Finanzausschuss der Volkssolidarität Berlin. Ich wurde gefragt, ob ich mich engagieren möchte und dafür bin ich bis heute dankbar.
Es ist mir ein großes Anliegen, unter dem Dach der Volkssolidarität dazu beizutragen, das Zusammenleben in Berlin positiv zu gestalten – gerade vor dem Hintergrund der sozialen Unterschiede in unserer Stadt.
Durch mein Engagement hat sich mein Blick auf viele sozialpolitische Themen verändert. Ich habe ein tieferes Verständnis für die Lebenslagen hilfsbedürftiger Menschen entwickelt – das prägt nicht nur mein Ehrenamt, sondern auch meine Haltung im Alltag.
Besonders schöne Erinnerungen verbinde ich mit den Neujahrskonzerten der Volkssolidarität. Diese Veranstaltungen bringen Menschen zusammen, schaffen Gemeinschaft und zeigen, wie lebendig und vielfältig unsere Organisation ist.
Ich leite seit 2016 das Regionale Begegnungszentrum Nord und bin dabei für den Mitgliederverband in den Bezirken Pankow und Mitte zuständig. Besonders wichtig ist mir dabei die enge Zusammenarbeit mit unseren Ehrenamtlichen und die aktive Vernetzung zwischen Haupt- und Ehrenamt in den Bezirken.
Was mich an meiner Arbeit motiviert, ist der große Gestaltungsspielraum und die Möglichkeit, gemeinsam mit anderen etwas für Menschen zu bewegen. Die Volkssolidarität lebt vom Miteinander – genau das erlebe ich täglich.
Besonders spannend finde ich es, den Mitgliederverband im Wandel zu begleiten und mitzugestalten. Veränderungen aktiv anzustoßen und dabei neue Formen der Beteiligung zu entwickeln, ist für mich nicht nur eine Herausforderung, sondern auch eine echte Herzensangelegenheit.
Am 5. März 2025 wurde Dr. Christine Roßberg im Rahmen unserer Fotoreihe 80 Jahre – 80 Gesichter porträtiert und interviewt. Wenige Wochen später, am 19. April, verstarb sie im Alter von 90 Jahren.
Zur Volkssolidarität kam sie bereits 1974 durch Bekannte, die ihr früh den Weg in die Gemeinschaft ebneten, und durch ihren Ehemann, einen der Mitbegründer der Volkssolidarität in Sachsen, intensivierte sich ihr Engagement. Als Medizinerin mit dem Schwerpunkt Geriatrie war ihr Einsatz stets geprägt von Fürsorge, Achtung und dem tiefen Wunsch, älteren Menschen Teilhabe zu ermöglichen.
Als Mitglied prägte die Volkssolidarität ihr Leben über fünf Jahrzehnte hinweg – und sie die Volkssolidarität gleichermaßen. Von 1998 bis 2010 war sie Landesvorsitzende der Volkssolidarität Berlin, anschließend übernahm sie die Leitung der Mitgliedergruppe Lichtenberg. Über 40 Jahre leitete sie mit großem Engagement einen Chor, den sie mitbegründet hatte, um älteren Menschen aus der Einsamkeit zu helfen.
Seit 2023 lebte sie im Haus Abendsonne, einer Pflegeeinrichtung im Verbund der Volkssolidarität Berlin – in dem sie sich, wie sie selbst sagte, „zuhause fühlte“. Besonders gern erinnerte sie sich an die Ausflüge mit ihrer Singegruppe – etwa nach Italien – die für sie bewegende Momente des Miteinanders waren.
Dr. Christine Roßberg war Ehrenmitglied der Volkssolidarität Berlin und eine der prägenden Persönlichkeiten unseres Verbandes.
Als Bezirksvorsitzender Pankow liegt mir am Herzen, dass wir niemanden allein lassen – egal ob jung oder alt, gesund oder pflegebedürftig.
Seit 2018 bin ich Mitglied und habe 2019 das Amt des Bezirksvorsitzenden übernommen, inspiriert durch die Werte meiner Mutter, die bereits in meiner Jugend Spenden gesammelt hatte und auch durch Ortrud Georgy, ehemalige Bezirksvorsitzende und einst Ehrenmitglied der Volkssolidarität Berlin.
Diese Werte motivieren mich auch heute noch, besonders für Gleichbehandlung und Frieden einzustehen. In Zeiten kalter Politik ist ein starkes Gefühl von Zusammenhalt meiner Meinung nach unerlässlich. Bereichernd sind für mich daher die täglichen Begegnungen, in denen wir Gutes bewirken und dankbare Gesichter sehen.
Es ist mir wichtig, neue Wege zu gehen und jüngere Menschen für das Ehrenamt zu gewinnen, um frischen Wind in unseren Mitgliederverband zu bringen. Die Volkssolidarität hat mich gelehrt, wie wertvoll Unterstützung in unserer Gemeinschaft ist.
Zur Volkssolidarität Berlin kam ich im Jahr 2016 – zunächst als Krankheitsvertretung. Heute leite ich das Seniorenheim Haus Am Auwald und bin bei den Sozialdiensten der Volkssolidarität Berlin gGmbH angestellt. Dass sich aus einem vorübergehenden Einstieg eine so erfüllende und langfristige Aufgabe entwickelt hat, verdanke ich auch der persönlichen Ansprache durch die Volkssolidarität selbst – eine Begegnung, die vieles in Bewegung gebracht hat.
Was mich bis heute motiviert, ist das gelebte Motto der Volkssolidarität Miteinander – Füreinander. Es spiegelt die Werte wider, die mich tragen und mit denen ich mich vollkommen identifiziere. Die Grundsätze sind für mich nicht nur Leitlinien der Arbeit, sondern auch Ausdruck einer Haltung, die ich in meinem beruflichen wie privaten Leben wichtig finde.
Die Zeit bei der Volkssolidarität hat meine Sicht auf soziale Verantwortung und gesellschaftliches Miteinander geprägt. Sie hat meine eigenen Werte und mein sozialpolitisches Verständnis noch weiter geschärft.
Ein besonderes Highlight war für mich die Teilnahme an der Landesdelegiertenkonferenz im November 2024 – ein Moment der Begegnung, des Austauschs und der gemeinsamen Vision für die Zukunft.
Durch meine Oma habe ich einen ersten Bezug zur Volkssolidarität Berlin bekommen. Sie kannte den Verein und hat mir durch ihr eigenes Handeln gezeigt, wie wichtig Gemeinschaft und Unterstützung im Alltag sind. Nach meiner Ausbildung in der Verwaltung der Volkssolidarität Berlin habe ich mich entschieden, weiterhin hier zu arbeiten. In den Bereichen Kommunikation und VS KULTUR trage ich dazu bei, unsere Inhalte nach außen sichtbar zu machen und kann gleichzeitig die Kulturlandschaft in Berlin aktiv mitgestalten.
Seit August 2019 bin ich dabei und ich kann sagen, dass ich mich in dieser Zeit sowohl fachlich als auch persönlich weiterentwickelt habe. Mir ist es wichtig, in einem Umfeld zu arbeiten, das sich für sozialen Zusammenhalt einsetzt – ganz egal in welcher Form. Besonders eindrucksvoll war für mich das Bürgerfest des Bundespräsidenten, zu dem Frank-Walter Steinmeier eine Kollegin und mich eingeladen hat. Dort trafen wir viele Menschen, die sich im Beruf oder auch im Ehrenamt für das Gemeinwohl engagieren.
Zu sehen, wie viele Menschen ähnliche Werte teilen, hat mir einmal mehr gezeigt, dass ich mit meiner Vorstellung von einem lebenswerten Berlin nicht allein bin.
Seit Januar 2012 bin ich Mitglied der Volkssolidarität Berlin in der Mitgliedergruppe 202. Zur Volkssolidarität bin ich durch meine Frau Monika gekommen – und heute kann ich mir mein Leben ohne dieses Engagement gar nicht mehr vorstellen.
Ich bin in verschiedenen Bereichen aktiv: Ob im Fahr- oder Einlassdienst, im Vorstand von Marzahn-Hellersdorf oder bei den Veranstaltungen von VS KULTUR – ich packe gern mit an. Besonders viel Freude bereiten mir meine musikalischen Auftritte in den Mitgliedergruppen und Heimen. Als „Seemann der guten Laune“ bringe ich mit maritimen Liedern Augen zum Leuchten und Herzen zum Lachen.
Was mich motiviert, ist ganz klar: älteren Menschen Freude und Geselligkeit zu schenken. Die Volkssolidarität hat mir gezeigt, dass man auch im Alltag viel bewirken kann – mit kleinen Gesten, Zeit und echter Zuwendung.
Zu meinen schönsten Erinnerungen gehören unsere Busfahrten durch Berlin, die Reisen nach Kottenheide und natürlich meine Auftritte.
Seit dem 1. Januar 2023 arbeite ich als rechtliche Betreuerin im Betreuungsverein Reinickendorf und begleite aktuell 28 Klient:innen, die auf meine Unterstützung als gesetzliche Vertreterin angewiesen sind.
Zur Volkssolidarität kam ich im Rahmen eines Betriebsübergangs – ein Neustart, der sich für mich genau richtig anfühlte. Die Verbindung von Tradition und Fortschritt finde ich bei meinem neuen Arbeitgeber besonders beeindruckend. Als gebürtige Hamburgerin war mir die Volkssolidarität erstmal nicht vertraut, aber schnell habe ich ihren gesellschaftlichen Wert erkannt. Mich haben besonders der klare Wertekompass, das starke Engagement nach außen und die menschliche Art, mit der hier geholfen wird, beeindruckt. Und auch die Farbe Grün, die immer präsent ist, hat mir von Anfang an gefallen – meine Lieblingsfarbe.
Ich sage gern, dass ich bei der Volkssolidarität arbeite. Die Unternehmenskultur passt zu mir. Ein besonderer Moment war für mich die Teilnahme am CSD – ein starkes Zeichen für Vielfalt, das mich stolz macht, Teil dieser Organisation zu sein.
Als Haustechniker im Seniorenheim Alfred Jung kümmere ich mich um vieles, was im Hintergrund laufen muss, damit der Alltag in unseren Einrichtungen reibungslos funktioniert. Meine Arbeit besteht aus sehr unterschiedlichen Aufgaben, manchmal ist es herausfordernd, aber immer grundlegend dafür, dass der Betrieb laufen kann. Was mich an meiner Arbeit motiviert, sind die Kolleg:innen, denn ich finde es wesentlich angenehmer, in einem Bereich tätig zu sein, in dem die Menschen füreinander da sind.
Ich war schon immer jemand, der gerne mit anpackt und unterstützt, wo Hilfe gebraucht wird. Daher fühle ich mich seit meinem Einstieg Anfang 2016 bei den Sozialdiensten der Volkssolidarität Berlin mit meiner Arbeit und dem guten Sinn dahinter, sehr wohl.
Besonders die Mitarbeitendenfeste im Sommer finde ich immer gut. Es ist schön zu sehen, wie die unterschiedlichsten Menschen zusammenkommen und die Gemeinschaft genießen. In solchen Momenten merke ich einmal mehr wie wichtig meine Arbeit ist.
Gesichter 1 bis 20 der Volkssolidarität Berlin
Seit 2011 bin ich Teil der Volkssolidarität Berlin. Angefangen habe ich in der Nachbarschaftsarbeit im Stadtteilzentrum Marzahn-Mitte – ein Ort der Begegnung, an dem ich schnell gemerkt habe, wie wertvoll es ist, Menschen auf Augenhöhe zu begegnen und gemeinsam etwas im Kiez zu bewegen.
2015 begann für mich ein neuer Abschnitt innerhalb der Volkssolidarität: Ich wechselte in die Geflüchtetenhilfe und wurde als Verwaltungskraft in der ersten Notunterkunft der Volkssolidarität eingestellt. Was zunächst als beruflicher Neustart gedacht war, entwickelte sich schnell zu einem Herzensanliegen. In den folgenden Jahren war ich in verschiedenen Unterkünften für geflüchtete Menschen tätig, konnte vielfältige Erfahrungen sammeln und mich stetig weiterentwickeln. Heute leite ich mit großer Verantwortung und Engagement die Gemeinschaftsunterkunft in Köpenick.
Die Arbeit mit und für geflüchtete Menschen ist für mich mehr als ein Job. Ich erlebe täglich, wie wichtig Struktur, Verlässlichkeit und Menschlichkeit für einen Neuanfang sind – und ich bin dankbar, Teil einer Organisation zu sein, die genau das bietet.
Die VS Berlin hat mir viele Entwicklungsmöglichkeiten eröffnet und mir gezeigt, wie viel man gemeinsam bewegen kann. Ich schätze besonders den Teamgeist und das Vertrauen, das mir in meiner Leitungsrolle entgegengebracht wird.
Seit 2021 mache ich meine Ausbildung zur Pflegefachfrau bei den Sozialdiensten der Volkssolidarität Berlin. Derzeit bin ich im dritten Lehrjahr und im Seniorenheim Alfred Jung eingesetzt.
Bevor ich mich für die Ausbildung entschieden habe, wollte ich erst einmal herausfinden, ob die Pflege wirklich das Richtige für mich ist. Also habe ich ein Freiwilliges Soziales Jahr bei der Volkssolidarität gemacht. Als dann das Angebot kam, ob ich meine Pflegeausbildung auch dort machen möchte, wurde mir klar: Ich will in der Pflege bleiben, und zwar mit Herz und Verstand.
Die Werte, das Miteinander und die Haltung im Umgang mit älteren Menschen haben mich überzeugt – und so habe ich mich für die Ausbildung entschieden.
Inzwischen bin ich sicher, dass es genau die richtige Entscheidung war. Ich lerne nicht nur fachlich viel, sondern wachse auch persönlich. Die Arbeit im Seniorenheim Alfred Jung ist anspruchsvoll und unglaublich erfüllend – vor allem, wenn man merkt, wie viel einem die Bewohner:innen zurückgeben.
Angefangen habe ich am 25. September 2015 als Sozialbetreuer in einer Gemeinschaftsunterkunft in Marzahn-Hellersdorf. Was als Beruf begann, wurde schnell zu einer echten Berufung.
Heute leite ich den Migrationssozialdienst Marzahn-Hellersdorf. In dieser Rolle unterstütze ich Migrant:innen und Geflüchtete dabei, sich in ihrer neuen Lebensrealität zurechtzufinden. Es geht um viel mehr als nur Beratung – es geht um Orientierung, Teilhabe, Selbstermächtigung. Parallel dazu koordiniere ich ehrenamtliche Mitarbeitende, bilde sie weiter und unterstütze sie im Alltag. Diese Zusammenarbeit erfüllt mich besonders: gemeinsam Verantwortung zu übernehmen, voneinander zu lernen und unsere Gemeinschaft aktiv mitzugestalten.
Die Volkssolidarität Berlin steht für mich für gelebte Solidarität, flache Hierarchien und ein wertschätzendes Miteinander. Besonders prägend ist für mich das Leitmotiv „Miteinander Füreinander“, das sich in unserem Arbeitsalltag widerspiegelt. Als Person mit Fluchthintergrund weiß ich, wie wichtig diese Arbeit ist.
Ein besonders emotionaler Moment war die Verabschiedung aus der Gemeinschaftsunterkunft. Als wir die Verantwortung an einen neuen Träger übergaben, verabschiedeten sich viele Bewohner:innen mit Tränen in den Augen. Dieses Zeichen der Verbundenheit und Wertschätzung hat mich tief berührt und zeigt mir bis heute, wie viel unsere Arbeit bewegen kann.
Als Leiterin von VS KULTUR, dem Veranstaltungsservice der Volkssolidarität Berlin, gestalte ich seit dem 01. Januar 2012 vielfältige kulturelle Angebote, für Menschen, die Begegnung, Freude und Gemeinschaft ermöglichen.
Was mich motiviert, ist ganz klar meine Tätigkeit im Kulturbereich. Es ist etwas ganz Besonderes, wenn sich ein Saal füllt, Musik erklingt, Menschen miteinander tanzen, lachen und den Alltag für einen Moment vergessen. Menschen zusammenzubringen, ihnen schöne Erlebnisse zu ermöglichen und kulturelle Teilhabe zu schaffen, ist für mich ein großer Antrieb.
In all den Jahren durfte ich viele schöne Erinnerungen sammeln – von Konzerten bis hin zu Tanznachmittagen. Jeder dieser Momente zeigt mir, wie wertvoll Kultur im Leben der Menschen ist. Es ist ein großes Privileg, durch meine Arbeit dazu beitragen zu können, dass Lebensfreude spürbar wird und Gemeinschaft entsteht.
Seit März 2023 arbeite ich als Sozialarbeiterin beim PARITÄTISCHEN Seniorenwohnen Vincent van Gogh – und bin damit Teil der Volkssolidarität Berlin geworden. Auf die Stelle bin ich online aufmerksam geworden, und schon beim Lesen der Ausschreibung hatte ich das Gefühl, dass passt.
Besonders motivierend ist für mich die enge und gute Zusammenarbeit mit meinem Team sowie mit den anderen Sozialarbeiter:innen innerhalb unserer Einrichtung. Wir unterstützen uns gegenseitig, tauschen uns aus – dass schafft ein starkes Miteinander, das ich sehr schätze.
In meiner Arbeit erlebe ich täglich, wie groß die Herausforderung für ältere Menschen und ihre Angehörigen ist, den Schritt in eine Senioreneinrichtung zu gehen. Wenn ich dann dazu beitragen kann, diesen Übergang etwas leichter zu gestalten – sei es durch Beratung, Unterstützung oder einfach ein offenes Ohr – erfüllt mich das sehr. Genau darin liegt für mich der Sinn meiner Arbeit: da zu sein, wo Hilfe gebraucht wird, und kleine, aber wichtige Unterschiede im Alltag zu machen.
Was als spontane Bewerbung direkt nach meiner Ausbildung begann, ist heute eine echte berufliche Heimat geworden. 2004 startete ich als Pflegekraft im Seniorenheim „Helmut Böttcher“. Heute leite ich das Inklusive Pflegehaus „Alfred Jung“.
Was mich all die Jahre motiviert hat, ist die besondere Mischung aus Größe und Vielfalt des Verbundes. Die Volkssolidarität Berlin ist ein Ort, an dem Vertrauen, Wertschätzung und Zusammenarbeit auf allen Ebenen gelebt werden. Diese Haltung macht die tägliche Arbeit nicht nur sinnvoll, sondern auch persönlich bereichernd.
Die vielen unterschiedlichen Aufgaben und Herausforderungen, die ich im Laufe der Zeit übernommen habe, haben mich fachlich sowie persönlich weiterentwickelt. Rückblickend kann ich sagen: Die Volkssolidarität Berlin hat meine berufliche Laufbahn entscheidend geprägt.
Ein besonderes Erlebnis war für mich die Teilnahme an einem Austauschprogramm in Japan im Jahr 2011. Als Teil der deutschen Delegation und Vertreter der Volkssolidarität durfte ich dort junge Führungskräfte und gemeinnützige Institutionen kennenlernen – eine prägende Erfahrung, die mir bis heute in Erinnerung geblieben ist.
Seit 2022 bin ich Teil der Volkssolidarität Berlin – und das aus voller Überzeugung. Schon vom ersten Moment an hatte ich das Gefühl, am richtigen Ort angekommen zu sein. Als engagiertes Mitglied des Verbandsrates empfinde ich diese Aufgabe als große persönliche Bereicherung.
Zur Volkssolidarität Berlin kam ich, weil ich gezielt angesprochen wurde – und ehrlich gesagt: Ich fühlte mich geehrt. Es war sofort spürbar, dass hier etwas bewegt wird, das weit über den Moment hinaus in unsere Gesellschaft hineinwirkt.
Die Volkssolidarität verkörpert für mich ein gelebtes Generationenversprechen: gemeinsame Verantwortung, ein starkes soziales Miteinander – professionell organisiert und dabei zutiefst menschlich. Dieses Engagement stiftet Sinn, ich bringe mich mit ganzem Herzen ein.
Durch meine Tätigkeit habe ich tiefe Einblicke in die Arbeit eines großen sozialen Trägers erhalten. Das hat meinen Blick geschärft – beruflich wie privat. Mein Respekt gilt der hohen Qualität, dem ganzheitlichen Denken und der bemerkenswerten Flexibilität, mit der die Volkssolidarität agiert. All das sensibilisiert mich für die Bedürfnisse der Menschen, mit und für die wir arbeiten.
Was mir besonders bleibt, sind die Begegnungen mit den vielen engagierten Menschen. Jede Sitzung, jede Veranstaltung ist für mich etwas Besonderes. Ich nehme jedes Mal etwas mit – aus Gesprächen mit der Geschäftsleitung, mit Kolleg:innen oder mit den vielen ehrenamtlich Engagierten. So viele beeindruckende Lebenswege kennenzulernen, ist für mich ein großes Geschenk.
Seit dem Jahr 2000 bin ich Teil der Volkssolidarität, und 2015 habe ich die Mitgliedergruppe 53 als Vorsitzende übernommen. Für mich bedeutet das vor allem eines: Gemeinschaft leben. Gemeinsam Kaffee trinken, über Sorgen sprechen, Ausflüge machen – all das schafft Nähe und gibt Kraft.
Zur VS Berlin kam ich, weil mich die damalige Vorsitzende fragte, ob ich mithelfen wolle. Ich sagte sofort ja, denn für mich war immer klar: Menschen brauchen Menschen. Besonders im Alter kann Einsamkeit schwer wiegen. Dann müssen wir füreinander da sein, zuhören, helfen, wo wir können.
Eine der wertvollsten Erfahrungen war für mich die jahrelange Begleitung eines Mitglieds bis zu ihrem 100. Geburtstag. Es war eine schöne, aber auch fordernde Zeit. Doch genau dafür bin ich hier: um anderen Halt zu geben und ihnen ein Stück Gemeinschaft zu schenken.
Über einen ehemaligen Betrieb wurde ich damals auf die Volkssolidarität aufmerksam und entschied mich, Teil dieser engagierten Gemeinschaft zu werden. Seit dem 1. Juli 1988 bin ich Mitglied der Volkssolidarität Berlin.
Mein Engagement führte mich in verschiedene verantwortungsvolle Funktionen. Von 1992 bis 2000 leitete ich die Geschäftsstelle der Volkssolidarität in Prenzlauer Berg, eine prägende und bereichernde Aufgabe. Darüber hinaus bin ich bis heute aktiv im Landesverband tätig und habe bis vor kurzem die Volkssolidarität im Landesseniorenbeirat (LSBB) vertreten.
Gerade in einer sich wandelnden Gesellschaft ist es mir wichtig, dass ältere Menschen Gehör finden und aktiv am Leben teilhaben können. Die Volkssolidarität Berlin hat mich in meinem Verantwortungsbewusstsein gestärkt und mir gezeigt, wie viel Gemeinschaft bewirken kann.
Besonders in Erinnerung geblieben sind mir die Reisen, die wir nach der Wende mit den Mitgliedergruppen ins In- und Ausland unternommen haben. Auch die jährlichen Ausfahrten mit in ihrer Mobilität eingeschränkten Senior:innen sowie die fröhlichen Gartenfeste gehören zu den Momenten, die ich nicht missen möchte. Diese und viele andere Aktivitäten zeigen, dass die Volkssolidarität mit ihren vielfältigen Einrichtungen und Projekten nicht nur ein anerkannter Sozial- und Wohlfahrtsverband, sondern eine echte Gemeinschaft ist, die Zusammenhalt lebt.
Seit Januar 2022 bin ich Teil der Volkssolidarität Berlin. Angefangen habe ich damals als Projektmitarbeiterin im Bereich Willkommenskultur und Inklusion, mittlerweile arbeite ich als Co-Leitung im Stadtteilzentrum Friedrichshain. Zusätzlich engagiere ich mich in der Diversity AG für Kulturelle Vielfalt, denn Vielfalt und ein offenes Miteinander sind mir besonders wichtig.
Zur Volkssolidarität bin ich klassisch durch eine Stellenausschreibung für das Stadtteilzentrum gekommen. Das Bewerbungsgespräch mit dem gesamten Team war für mich ein entscheidender Moment – ich habe mich sofort wohl und willkommen gefühlt. Dieses Gefühl der Zugehörigkeit ist etwas, das ich nun selbst weitergeben möchte.
Meine Motivation für meine Arbeit liegt vor allem darin, aktiv an der Gestaltung unserer Kieze mitzuwirken. Ich möchte einen Ort schaffen, an dem unterschiedliche Menschen zusammenkommen, sich wohlfühlen und sich mit ihren Ideen einbringen können. Es begeistert mich zu sehen, wie Gemeinschaft entsteht und wie wir gemeinsam unser Umfeld positiv beeinflussen können.
Auf einer Reise erzählte mir Moni Neumann, die eine Mitgliedergruppe in Biesdorf leitet, begeistert von ihrer Arbeit bei der Volkssolidarität Berlin. Aus Neugier habe ich bei ihrer Gruppenarbeit und bei Kulturveranstaltungen mitgemacht und war in Kürze überzeugt. Nie hätte ich gedacht, dass ich so schnell mit der Volkssolidarität verwurzelt sein werde. Seit 2017 bin auch ich Mitglied und ehrenamtlich bei VS Kultur tätig. Inzwischen habe ich sogar fünf neue Mitglieder gewonnen.
Meine ehrenamtliche Tätigkeit ist für mich inzwischen so wichtig wie mein Schrebergarten, mein Freundeskreis und meine Enkelkinder. Besonders gern begleite ich Veranstaltungen, weil man viele nette Menschen trifft und dazu beiträgt, allen einen schönen Abend zu ermöglichen. Ein nettes Wort oder ein Lächeln sind die schönste Belohnung für mein Ehrenamt.
Zu meiner Kindheit in einem kleinen Dorf in der Magdeburger Börde kannte ich die Volkssolidarität nur durch die jährliche Listensammlung. Heute ist es ein besonderes Gefühl, viele Gesichter bei den Kulturveranstaltungen wiederzuerkennen. Es ist wie in einer großen Familie, in der immer Zeit für einen kleinen Plausch ist.
Seit Dezember 2021 arbeite ich in der Buchhaltung der Volkssolidarität Berlin. Von der Stelle habe ich durch eine ehemalige Kollegin bei meinem vorherigen Arbeitgeber erfahren. Ihre Tochter war schon hier und hat mir von der super Atmosphäre erzählt. Also habe auch ich mich beworben – und ich kann sagen, dass es eine der besten Entscheidungen war, die ich treffen konnte.
Was mich hier wirklich begeistert, ist der respektvolle Umgang miteinander. Das sorgt für ein inklusives Arbeitsumfeld, in dem jede:r sich wohlfühlen kann. Als Mitglied der LGBTQIA+ Community ist mir das Thema Diversität sehr wichtig. Ich empfinde es als große Bereicherung, mit so vielen unterschiedlichen und inspirierenden Menschen aus verschiedenen Teams zusammenzuarbeiten. Jede:r bringt eigene Geschichten und Hintergründe mit, was unsere Zusammenarbeit umso spannender macht.
Die Vielfalt an Persönlichkeiten und Meinungen schafft eine angenehme Atmosphäre im Kollegium. Ich liebe es, wenn wir gemeinsam lachen können, aber auch ernsthafte Gespräche führen. Diese Momente, die Nähe und das Miteinander – das sind die Dinge, die meinen Arbeitsalltag bereichern und ihn zu etwas ganz Besonderem machen.
Die Entscheidung, bei der Volkssolidarität zu arbeiten, war für mich eine ganz bewusste. Seit 2019 bin ich dabei – heute als Vorstandsvorsitzende. Jeden Tag erlebe ich, wie viel Gestaltungsspielraum meine Arbeit mit sich bringt und welche Veränderungen ich mit meinem Engagement bewirken kann. Diese Verantwortung zu tragen und direkt Einfluss zu nehmen, treibt mich an und macht meine Aufgabe besonders.
Was mich dabei immer wieder beeindruckt, ist die Tatkraft und Entschlossenheit, mit der ich gemeinsam mit meinen Kolleg:innen Dinge voranbringen kann. Ideen entstehen nicht nur, sie werden auch umgesetzt. Diskussionen werden geführt, Herausforderungen angepackt, und am Ende zählt das Ergebnis.
Natürlich gibt es auch schwierige Momente – sei es in politischen Verhandlungen, wirtschaftlichen Fragen oder in der täglichen Entscheidungsfindung. Aber gerade dann erinnere ich mich daran, warum ich diesen Weg gewählt habe. Es sind die Begegnungen, die Gespräche, das gemeinsame Lachen und der Zusammenhalt, die mir zeigen: Jede Anstrengung lohnt sich.
Im Sommer 2023 begann für mich ein ganz neues Kapitel. Nach meiner Elternzeit wollte ich zurück in den ambulanten Pflegedienst, am liebsten wieder als Fachkraft mit Tour. Im Vorstellungsgespräch wurde mir die Frage gestellt, ob ich mir vorstellen könne, die Rolle der Qualitätsmanagementbeauftragten zu übernehmen. Trotz meiner bisherigen Erfahrung, die sich vor allem auf die praktische Seite der ambulanten Pflege beschränkte, entschloss ich mich, diesen Schritt zu wagen – und bin dankbar für das Vertrauen, dass damals in mich gesetzt wurde.
Die Volkssolidarität hat mir von Anfang an mehr zugetraut als ich mir selbst. Heute habe ich einen familienfreundlichen Job, meine Weiterbildung zur Praxisanleiterin gemacht und bin auch menschlich gewachsen. Neben diesen positiven Effekten, motivieren mich meine Kolleg:innen, mit denen ich auch im größten Stress noch Lachen kann, aber auch das Menschenbild der Volkssolidarität Berlin. Ich liebe die Offenheit für Vielfalt, sowohl in Bezug auf das Team als auch auf die Klient:innen. Mein schönstes Erlebnis bei der Volkssolidarität Berlin war der gemeinsame Besuch des CSD 2024 und der Junggesellinnenabschied meiner Kollegin Saskia – inzwischen eine enge Freundin.
Im Oktober 2014 wurde mir von der Landesdelegiertenkonferenz das Vertrauen ausgesprochen, als Vorstandsmitglied an der strategischen, sozialen und wirtschaftlichen Entwicklung der VS Berlin mitzuwirken. Heute bin ich Teil des Verbandsrates und setze mich mit meinen Kolleginnen und Kollegen dafür ein, die Interessen der Mitglieder zu vertreten und die Organisation zukunftsfähig aufzustellen.
Was mich antreibt, ist die spannende Balance zwischen Tradition und Zukunft. Die VS Berlin hat eine lange Geschichte als Mitgliederverband, muss sich aber gleichzeitig wirtschaftlich stabil aufstellen, um ihre Aufgaben auch in Zukunft erfüllen zu können. Mein Anspruch ist es, den Spagat mitzugestalten: Denn eines ist klar – wer nur sozial denkt, wird scheitern. Wer nur wirtschaftlich agiert, verfehlt den Auftrag der VS Berlin.
Es ging nicht immer ohne Reibungen, aber genau darin liegt die Herausforderung: Traditionen bewahren, ohne notwendige Neuerungen dogmatisch abzulehnen, und gleichzeitig den Weg in Richtung eines modernen Dienstleisters gestalten. Als „Wessi“ konnte ich die Transformation eines ostdeutschen Verbandes hautnah miterleben und schätzen lernen. Gerade die Anerkennung der Lebensleistung meiner ostdeutschen Kolleginnen und Kollegen war für mich eine wertvolle Erfahrung. Die Gestaltung dieses Wandels begleiten zu dürfen – mit Respekt vor der Geschichte und einem klaren Blick nach vorn machen meine Arbeit in der VS Berlin für mich so besonders.
Ursprünglich komme ich aus der Hotellerie – aus der Privatwirtschaft. Doch irgendwann wurde mir klar: Ich will nicht für Profite arbeiten, sondern für eine gute Sache. Auf der Suche nach einem sinnstiftenden Job bin ich 2022 bei der Volkssolidarität fündig geworden.
Anfangs war ich in der Personalverwaltung für den Kita-Träger tätig, mittlerweile kümmere ich mich als Koordinatorin für Personalentwicklung verbundübergreifend darum, gute Rahmenbedingungen für unsere Mitarbeitenden zu schaffen. Zudem bin ich als Ausbilderin für unsere Auszubildenden Kaufleute für Büromanagement zuständig. Was mich dabei antreibt? Die Werte der Volkssolidarität, die wertschätzende Zusammenarbeit und die vielen engagierten Kolleg:innen, die täglich ihr Bestes geben.
Ein besonderes Highlight war für mich das VS Forum – die erste Führungsfachtagung der Volkssolidarität Berlin im Mai 2022. Gemeinsam mit einem tollen Projektteam durfte ich diese Veranstaltung organisieren und kreativ mitgestalten. Es war nicht nur ein großer Erfolg, sondern auch der perfekte Einstieg für mich. Schon damals habe ich gespürt: Hier kann ich etwas bewirken. Und genau das macht meine Arbeit hier so wertvoll.
Die Volkssolidarität steckt mir im Blut. Mein Vater war schon in den 1980ern aktiv, und sein Motto – „Man muss etwas für die alten Menschen tun“ – hat mich geprägt. 2010 wurde ich Mitglied, 2013 dann Mitarbeiter.
Als Regionalleiter für Lichtenberg und Marzahn-Hellersdorf begleite ich mit meinem Team über 3.100 Mitglieder und 250 Ehrenamtliche. Es beeindruckt mich jeden Tag aufs Neue, mit welcher Hingabe unsere Ehrenamtlichen für andere da sind – oft trotz eigener Herausforderungen. Ihnen den Rücken zu stärken und sie dabei zu unterstützen, anderen Menschen ein Lächeln zu schenken, ist für mich Ansporn und Motivation. Gleichzeitig ist es spannend, neue Wege für die Volkssolidarität zu finden, um auch jüngere Menschen für unser Engagement zu begeistern und Bewährtes mit Neuem zu verbinden.
Unvergesslich bleibt mein Gespräch mit Bundespräsident Steinmeier in der Corona-Zeit – eine besondere Ehre! Aber genauso bedeutsam war die praktische Hilfe, die wir damals leisten konnten. Jede Begegnung hier prägt mich. Und wenn meine Haare dabei etwas grauer geworden sind – das Wissen um die vielen inspirierenden Menschen, die ich durch die Volkssolidarität kennenlernen durfte, möchte ich nicht missen!
Vor fast 40 Jahren kam ich zur Volkssolidarität – damals noch in Erfurt, bevor ich 1987 Mitglied in Berlin wurde. Es waren langjährige Mitglieder, die mich dazu ermutigten, und ich habe es nie bereut. Schnell wurde mir klar: Hier passiert etwas Sinnvolles, hier engagieren sich Menschen füreinander.
Besonders in meiner Mitgliedergruppe erlebte ich, was es bedeutet, gemeinsam etwas zu bewegen. Der Austausch, die gegenseitige Unterstützung – all das hat mich motiviert, mich immer weiter einzubringen. 2009 trat ich in den Vorstand der Mitgliedergruppe Rathausstraße/Nikolaiviertel ein, und bis 2018 war ich nebenbei sogar noch berufstätig.
Die schönsten Erinnerungen sind für mich die vielen Begegnungen mit wunderbaren Menschen. Jeder Austausch, jedes gemeinsame Lachen, jedes gelungene Fest – das sind die Momente, die bleiben. Die Volkssolidarität ist für mich nicht nur ein Verein, sie ist eine Gemeinschaft, die verbindet und bereichert. Und ein Stück Heimat ist sie längst auch geworden.
Seit August 2020 arbeite ich in der IT-Abteilung der VS Berlin, wo ich mich um Hard- und Softwaresysteme kümmere. Ursprünglich bin ich eher zufällig hier gelandet, aber heute weiß ich die Möglichkeiten und Perspektiven, die mir die VS bietet, sehr zu schätzen.
Besonders motiviert mich, dass ich mit meiner Arbeit Menschen helfen kann, die Unterstützung brauchen. In unserem Team herrscht eine entspannte und respektvolle Atmosphäre, in der ich kreativ sein, Ideen einbringen und Fehler machen darf, ohne Angst zu haben. Es macht mir einfach Spaß, mit meinen Kolleg:innen zusammenzuarbeiten. Wir unterstützen uns gegenseitig und können viel miteinander lachen.
Vor über 35 Jahren kam ich zur VS Berlin – auf der Suche nach einem familienfreundlichen Job, der es mir ermöglichte, für mein kleines Kind da zu sein. Ich habe miterlebt, wie die VS Berlin über Jahrzehnte hinweg gewachsen ist und immer wieder neue Wege gefunden hat, um mit der Zeit zu gehen.
Unvergessen bleibt für mich die Wendezeit, der Aufbau der Sozialstation Weißensee und später der Kontaktstelle PflegeEngagement, die ich seit 2010 leiten darf. Doch das Schönste sind für mich immer die Momente des Lachens und Zusammenhalts mit meinen Kolleg:innen – diese Augenblicke machen jede Herausforderung leichter. Die VS Berlin ist für mich weit mehr als ein Arbeitsplatz – sie ist ein großer und prägender Teil meines Lebens.