Die Geschichte eines besonderen Hundes
Nala, geboren am 11.07.2024, hat schon in ihrem ersten Lebensjahr einen festen Platz im Alltag der Kita „Theo & Dora“ und im Büro ihres Frauchens – Kitaleitung Nicole Ulbricht – gefunden. Drei Tage pro Woche ist sie dort anzutreffen – mal beobachtend an der offenen Bürotür, mal eingerollt neben dem Schreibtisch. In der Kita wird sie liebevoll von Eltern und Kindern empfangen, gestreichelt und manchmal auch mit einem Leckerli verwöhnt.
Anfangs begegneten ihr einige Kinder mit Zurückhaltung. Doch durch Nalas ruhige, sanfte Art legte sich die Scheu schnell. Ihre Anwesenheit ermöglicht den Kindern, den Umgang mit Tieren zu lernen, Körpersprache zu deuten und Berührungsängste abzubauen. Das stärkt nicht nur das Vertrauen, sondern auch das soziale Miteinander.
Seit November 2024 besucht Nala regelmäßig die Hundeschule. Dort übt sie sich im Grundgehorsam mit dem Ziel, den Hundeführerschein zu bestehen. Anschließend soll sie eine Ausbildung zur Kitabegleithündin beginnen. Ziel ist es, sie schrittweise in die Kindergruppen zu integrieren – zunächst temporär, später regelmäßig.
Dieser Weg ist sorgfältig geplant und wird professionell begleitet. Nalas Wirkung auf die Kinder ist bereits jetzt spürbar: Sie fördert Empathie, Selbstbewusstsein und Verantwortungsgefühl – Kompetenzen, die weit über den Umgang mit Tieren hinausreichen.
Auch im Büro ist Nala ein Gewinn. Kolleg:innen berichten von einer angenehmeren Arbeitsatmosphäre und kleinen Momenten der Entspannung im sonst oft trubeligen Alltag. Ihre Anwesenheit wirkt verbindend und sorgt für neue Formen der Begegnung.
Nalas Geschichte zeigt, wie positiv tiergestützte Pädagogik wirken kann – sowohl in der Kita als auch im Arbeitsumfeld. Ihr Weg zur Kitabegleithündin ist ein gutes Beispiel dafür, wie Tiere Teil unserer sozialen Strukturen sein können und welche Bereicherung sie darstellen.
Noch steht sie am Anfang ihrer Ausbildung, doch die bisherigen Erfahrungen stimmen optimistisch: Nala ist ein Hund mit großer Wirkung – heute im Büro, morgen vielleicht fest an der Seite der Kinder.
