50 Jahre Alfred Jung

Leierkastenmusik im Garten, Eis für alle und eine Clownin, die manchen verdächtig bekannt vorkam: Das Inklusive Pflegehaus Alfred Jung hat seinen 50. Geburtstag nicht leise gefeiert.

Am 20. Mai wurde aus dem Garten der Einrichtung für einen Nachmittag ein kleiner Festplatz. Bewohner:innen, Angehörige, Mitarbeitende und Gäste aus Politik und Verband kamen zusammen, um ein Haus zu feiern, das seit fünf Jahrzehnten zum Kiez gehört. Seit 1994 wird die Einrichtung von der Volkssolidarität Berlin getragen, viele Jahre befand sich hier außerdem die Verwaltung des Verbands.

Einrichtungsleiter Manuel Andersson und Pflegedienstleiterin Melanie Laube begrüßten zahlreiche Gäste, darunter Bezirksbürgermeister Martin Schaefer, Verbandsratsvorsitzenden Dr. Uwe Klett sowie die Vorstandsvorsitzende Susanne Buss mit ihrem Stellvertreter Jan Bresler.

Besonders in Erinnerung bleiben dürften aber weniger die Grußworte als die vielen kleinen Szenen des Tages: lachende Bewohner:innen und eine Clownin, hinter deren Schminke angeblich die Leiterin der Tagespflege Lebensbaum Jana Engelmann gesteckt haben soll.

Das Fest hat gezeigt, was das Alfred Jung seit 50 Jahren ausmacht: nicht nur Pflege und Betreuung, sondern ein Ort, an dem Gemeinschaft entsteht. Oder, etwas einfacher gesagt: ein Haus mit vielen Menschen, die sich kümmern.

Fotos: Mandy Klötzer