Berlin bewirbt sich um die Paralympics und Olympia: Gemeinsam für Inklusion und Spiele für alle
Mit einer wuseligen, gut besuchten Pressekonferenz im Velodrom ist der offizielle Startschuss gefallen: Berlin beginnt die Bewerbung für die Paralympischen und Olympischen Spiele. Als Kuratoriumsmitglied waren wir vor Ort – weil diese Bewerbung für uns mehr ist als ein Sportprojekt. Sie ist eine Chance für Zusammenhalt, Teilhabe und Inklusion in unserer Stadt.
Der Regierende Bürgermeister Kai Wegner brachte die Bedeutung des Moments auf den Punkt: „Sport verbindet Menschen.“ Und weiter: Berlin wolle sich „besser unterhaken – für echten Zusammenhalt in dieser Gesellschaft“. Diese Haltung war im Velodrom spürbar: Kinder, paralympische und olympische Sportler:innen sowie zahlreiche Unterstützer:innen aus Politik und Sport waren dabei – darunter auch die Senatorinnen für Sport und Bildung.
Warum wir die Bewerbung unterstützen: Vielfalt, Teilhabe und Zusammenhalt
Unsere Vorstandsvorsitzende Susanne Buss betonte bei der Veranstaltung:
„Ich finde diese Reise spannend. Wir wollen die Spiele in Berlin, weil sie Vielfalt ermöglichen, Zusammenhalt verstärken und unseren Kindern ein Ziel geben. Daher werden wir den Bürger:innendialog in den Bezirken nach Kräften unterstützen.“
Für uns als Sozial- und Wohlfahrtsverband ist dabei Inklusion zentral. Wir setzen uns für Spiele für alle ein – für Veranstaltungen, die Barrieren abbauen, Teilhabe stärken und deutlich machen: Berlin gehört allen Menschen, unabhängig von körperlichen Voraussetzungen, Herkunft oder Lebenslage.
Bürger:innendialog in den Bezirken: Jetzt zählt Ihre Stimme
Die Bewerbung lebt von Beteiligung. Deshalb unterstützen wir den Bürger:innendialog in den Berliner Bezirken aktiv. Am 13. Februar startet der Dialog im Bikini Berlin. Dort und in weiteren Formaten geht es darum, Fragen zu klären, Ideen zu sammeln und gemeinsam zu beraten, wie Berlin Olympische und Paralympische Spiele sozial verantwortlich, inklusiv und nachhaltig gestalten kann.
Besonders wichtig: Die Perspektive der Kinder und Jugendlichen in Berlin
Diese Bewerbung ist auch ein Zukunftsprojekt – vor allem für Kinder und Jugendliche in Berlin. Sie sind es, die bei einer erfolgreichen Bewerbung später als Sportler:innen, Freiwillige, Engagierte oder einfach als begeistertes Publikum Teil der Spiele sein werden. Eine inklusive, fair gestaltete Bewerbung kann jungen Menschen Orientierung geben, Motivation schaffen und neue Räume für Sport, Bewegung und Gemeinschaft eröffnen.
„Daran glauben – hart arbeiten – richtig umsetzen“
Jetzt liegt viel in den Händen der Berliner:innen. Olympiabeauftragter Kaweh Niroomand formulierte es so: „Um zu gewinnen muss man daran glauben, dann hart daran arbeiten und es dann richtig umsetzen.“
Wir freuen uns auf den Dialog – und auf eine Bewerbung, die Berlin als soziale, vielfältige und inklusive Stadt sichtbar macht.
