In Marzahn-Hellersdorf und Lichtenberg haben Bezirksdelegiertenkonferenzen der Volksolidarität Berlin stattgefunden. Sie sind wichtige Termine der verbandlichen Mitbestimmung: Delegierte aus den Mitgliedergruppen ziehen Bilanz, wählen ihre Bezirksvorstände und beraten, wie Mitgliederarbeit, Ehrenamt und Nachbarschaftshilfe in den Kiezen weiter gestärkt werden können.
In Marzahn-Hellersdorf blickte Bezirksvorsitzender Joachim Günther in seinem Rechenschaftsbericht auf vier Jahre Bezirksarbeit zurück. Besonders hervorgehoben wurde von ihm das lebendige Mitgliedergruppen-Leben, wie auch die jährlichen Spendensammlungen, die gute Zusammenarbeit mit dem Seniorenheim „Haus Am Auwald“ sowie der Austausch mit der Senior.innenenvertretung und deren aktuelle Informationen durch Petra Ritter. Im Mittelpunkt standen auch die aufopferungsvollen Bemühungen der Ehrenamtlichen, ein interessantes und abwechslungsreiches Mitgliedergruppen-Leben zu gestalten und die immensen Anstrengungen bei den jährlichen Spendensammlungen. Die Mitglieder diskutierten unter anderem die unsicheren Nutzungsmöglichkeiten einer Begegnungsstätte für ihre Veranstaltungen, die Relevanz von Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht und das Verbesserungspotenzial bei der Onlinebestellung von Veranstaltungskarten.
Vorstandsvorsitzende Susanne Buss dankte allen Engagierten für ihren Einsatz und betonte die Bedeutung des Mitgliederverbandes für die Volkssolidarität Berlin. In den neuen Bezirksvorstand wurden einstimmig Joachim Günther, Solveig Lange, Julia Mühlberg, Jürgen Neumann und Petra Ritter gewählt.
In Lichtenberg kamen insgesamt 24 Delegierte im Inklusiven Pflegehaus „Alfred Jung“ zusammen. Im Mittelpunkt standen die Bilanz der vergangenen Jahre, die Wahl des Bezirksvorstands und die Frage, wie die Zusammenarbeit der Mitgliedergruppen weiterentwickelt werden kann.
Dr. Uwe Klett dankte den Ehrenamtlichen für ihren Einsatz in der Spendensammlung und in der täglichen Nachbarschaftshilfe. Bezirksvorsitzender Helmut Herold berichtete unter anderem über die Bildung von Kiezgruppen, schnelle Informationswege über WhatsApp und die stärkere Vernetzung der Gruppen, etwa bei Veranstaltungen oder Busfahrten. Auch Herausforderungen bei der Finanzabrechnung wurden angesprochen. Zugleich zeigte sich, wie wirksam die Arbeit vor Ort ist: Schaukästen in den Kiezen sorgen für mehr Aufmerksamkeit, und die Jubiläumspatenschaft für die Sumatra-Tiger-Familie im Tierpark Berlin wurde mit großer Freude hervorgehoben.
Der bisherige Vorstand wurde einstimmig wiedergewählt. Künftig stehen der Erhalt bestehender Mitgliedergruppen, die Gewinnung neuer Mitglieder, neue Formen der Mitgliedschaft und die Unterstützung des ehrenamtlichen Engagements im Mittelpunkt.
Die Konferenzen haben gezeigt: Unsere Mitgliederarbeit lebt von Menschen, die Verantwortung übernehmen, Nachbarschaft gestalten und die Volkssolidarität in den Kiezen sichtbar machen.
