Bundesministerin für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend besucht Projekte der Volkssolidarität Berlin

Karin Prien, Bundesministerin für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend, hat sich mit Kolleg:innen aus Projekten der Volkssolidarität Berlin ausgetauscht. Für Ihren Besuch nahm sie sich mehrere Stunden Zeit. Im dankmalgeschützten Haus der Befreiung im Berliner Bezirk Marzahn-Hellersdorf sprach sie mit Kolleg:innen, die in unserem Täterprojekt „Beratung für Männer – gegen Gewalt“ soziales Training für Täter häuslicher Gewalt umsetzen. Sie tauschte sich auch mit Kolleg:innen über die Arbeit unserer Kontaktstelle PflegeEngagement aus. Diese schafft Angebote für Menschen, die Zu- und Angehörige pflegen. Im Haus der Befreiung befinden sich mehrere Projekte der Volkssolidarität Berlin, unter anderem der Bezirkliche Migrationssozialdienst Marzahn-Hellersdorf, die Integrationslots:innen Marzahn-Hellersdorf und das Projekt AMAL, das geflüchtete Menschen etwa zu Integration und psychischer Unterstützung berät.

Karin Prien: Bundesministerin für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend: „Die vielfältige Arbeit der Volkssolidarität ist ein wichtiger Beitrag für den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft. Ob in der Beratung von Männern, die lernen, Konflikte ohne Gewalt zu lösen, oder in der Unterstützung pflegender Angehöriger – hier werden Menschen im Alltag, aber auch in schwierigen Lebenssituationen mit großem Engagement begleitet. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter leisten jeden Tag konkrete Hilfe, eröffnen neue Perspektiven und stärken Eigenverantwortung. Davon profitieren nicht nur die unmittelbar Betroffenen, sondern unsere Gesellschaft insgesamt. Denn genau dieser Einsatz macht unser Miteinander solidarischer und stärker.“

Susanne Buss, Vorstandsvorsitzende der Volkssolidarität Berlin: „Unsere Projekte arbeiten mit kleinen Budgets – und verändern dennoch das Leben vieler Menschen. In praktisch ganz Berlin sind unsere Kolleg:innen als soziale Multiplikatoren unterwegs. Sie finden Hindernisse unterschiedlichster Art vor und gestalten gemeinsam mit Menschen Möglichkeiten. Soziale Arbeit öffnet Türen – für Menschen und neue Perspektiven. Genau deshalb ist sie so wichtig und sinnstiftend. Und genau deshalb muss sie nachhaltig finanziert werden.“