Mit unermüdlichem Einsatz, feinem Gespür für die Menschen in ihrem Umfeld und großer persönlicher Hingabe gestaltet Inge Makarinus seit vielen Jahren ein solidarisches Miteinander.
Was es heißt, ein Leben lang für andere einzustehen, zeigt Inge Makarinus auf beeindruckende Weise. Am 23. März wurde sie dafür vom Paritätischen Wohlfahrtsverband mit der Ehrennadel in Gold ausgezeichnet – eine Würdigung eines Engagements, das Generationen geprägt hat.
Ihr Weg begann früh: Schon in den Nachkriegsjahren unterstützte sie gemeinsam mit ihrer Mutter ältere Menschen und sammelte Spenden. Das gelebte „Miteinander – Füreinander“ wurde für sie zur Haltung, die bis heute trägt. Seit ihrem Eintritt in die Volkssolidarität im Jahr 1960 ist sie eine feste Größe im Kiez – besonders in bewegten Zeiten, etwa nach der Wende, als sie vielen Menschen Halt, Gespräch und Gemeinschaft bot.
Seit 2008 leitet Inge Makarinus die Mitgliedergruppe rund um die Volkradstraße. Mit großer Hingabe organisiert sie Veranstaltungen, bringt Menschen zusammen und schafft Räume der Begegnung. Ihre Stärke liegt in der Nähe zu den Menschen. Sie kennt ihre Geschichten, ihre Bedürfnisse, oft seit Jahrzehnten. Auch heute ist sie unermüdlich im Einsatz: bei der Spendensammlung ebenso wie im persönlichen Gespräch. Ihr Antrieb bleibt dabei so klar wie einfach: aufeinander zuzugehen und füreinander da zu sein. Selbst in herausfordernden Lebensphasen hat sie dieses Engagement nie aufgegeben. Die Auszeichnung mit der goldenen Ehrennadel würdigt ein Lebenswerk, das von Verlässlichkeit, Wärme und gelebter Solidarität geprägt ist.
Herzlichen Glückwunsch, liebe Frau Makarinus – und von Herzen Danke für Ihr außergewöhnliches Engagement.
Titelfoto: Holger Groß / Paritätischer Berlin
