Susanna Karawanskij stellt sich vor

Die Kandidatin auf das Amt der Präsidentin der Volkssolidarität, Susanna Karawanskij, hat sich in Berlin Mitgliedern aus dem Landesverband vorgestellt. Die thüringische Staatssekretärin und ehemalige Ministerin in Brandenburg möchte auf der nächsten Bundesdelegiertenversammlung das Amt des scheidenden Präsidenten Dr. Wolfram Friedersdorff übernehmen. Inzwischen berichteten auch die Leipziger Volkszeitung sowie das ND über die Kandidatur.

Susanna Karawanskij hat etwas einnehmend Ehrliches. Nach einigen Informationen zu ihrer Person – sie ist gebürtige Leipzigerin und hat eine 5-jährige Tochter – schließt sie die erste Runde mit einer Frage an die Anwesenden: „Wie stellen Sie sich diesen Generationswechsel vor?“ Denn „ich bin hier, um zuzuhören“, sagt sie.

Uwe Melzer aus Pankow hat da konkrete Vorstellungen: „Was wünscht man sich? Dass wir bekannter werden, unsere Leistungen halten und ausbauen können, dass der Mitgliederverband gepflegt wird.“ Susanna Karawanskij macht sich Notizen. Eine der großen Herausforderungen für die Volkssolidarität beschreibt sie so: „Ich frage gerne in meinem Bekannten- und Freundeskreis, wer die Volkssolidarität kennt. Schwierig wird es bei Menschen, die in meinem Alter sind oder jünger. Hier geht wie bei anderen Großverbänden die Bindungswirkung verloren. Das ist etwas, was ich gerne ändern würde.“

Das gelte auch für das weitere energische Betreiben ehrenamtlichen Engagements. Denn bei allen gesellschaftlichen Rückzugsbewegungen von Menschen, die zwar möchten, dass etwas gemacht wird, aber nicht mit ihrer Hilfe, gebe sehr wohl Themen, die Menschen aktivieren. Hierzu sei es wichtig, geeignete Beteiligungsmöglichkeiten zu schaffen.

Am Ende der Vorstellungsrunde sind sich alle einig: Es gibt viel zu tun, und am Besten lässt sich das gemeinsam anpacken.