Verfechterin der Demokratie

Anlässlich des Tages des Ehrenamtes hat die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) Marzahn-Hellersdorf Ende 2024 verdiente Ehrenamtliche geehrt. Unter ihnen ist Karin Dalhus. Die Kolleg:innen aus der Volkssolidarität in Marzahn haben sie für die Ehrung vorgeschlagen. Erfreulicherweise folgte die BVV dem Vorschlag und zeichnete sie für ihren unermüdlichen Einsatz aus. Stefan Suck, Vorsteher der BVV übergab die Auszeichnung.

Karin Dalhus wohnt seit 1985 in Marzahn und ist für die Volkssolidarität eine verlässliche Stütze bei der Spendensammlung. Karin Dalhus macht aber weiter mehr als das. Mit großem Engagement und bewundernswerter Hartnäckigkeit kümmert sie sich um die Sorgen und Belange der Menschen in ihrem Wohngebiet rund um die Martha-Arendsee-Straße. Karin Dalhus lebt Demokratie. Sie zeigt Defizite auf, kritisiert, wo Einwohner:innen nicht informiert oder einbezogen wurden. Sie will nicht anprangern, sondern aufzeigen, warum Demokratie ins Stolpern kommt und wie Lösungen aussehen könnten. Dank ihres Einsatzes ist es gelungen, Nachbar:innen auf die Baumfällungen, das Einzäunen und die ersten Bauarbeiten im Zuge des Schulbaus an der Bruno-Baum-Straße  aufmerksam zu machen. Zu ihren Verdiensten im Kiez zählen die Realisierung des Paradies- und Naschgartens in der Paul-Schwenk-Straße sowie das Aufstellen von Bänken und Wasserspendern in der Umgebung. In den nahegelegenen Gemeinschaftsunterkünften für Geflüchtete hilft sie ebenso tatkräftig wie im Jugendkulturzentrum „Die Klinke“ und im Stadtteilzentrum „Mosaik“. Regelmäßig trifft man Karin Dalhus im Kiez beim Müll aufsammeln. Dabei kommt sie mit den Leuten ins Gespräch, macht Mut und klärt über demokratische Mitgestaltungsmöglichkeiten auf. Sie hat diese Auszeichnung absolut verdient.