Der Internationale Frauentag ist ein guter Anlass, all den Frauen Aufmerksamkeit zu schenken, die täglich Verantwortung übernehmen – im Beruf, im Ehrenamt und im privaten Umfeld. Als sozialer Träger erleben wir das jeden Tag: In unserem Kollegium wie auch im Mitgliederverband ist der Frauenanteil mehr als dreimal so hoch wie der Männeranteil. Darum feiern wir heute besonders Sie: Kolleginnen, Mitglieder, Unterstützerinnen, Wegbegleiterinnen – starke, zugewandte und inspirierende Frauen. Danke, dass Sie da sind.
Gleichzeitig erinnert dieser Tag daran, dass Gleichberechtigung noch lange keine gängige Praxis ist. Uns wäre es lieber, wir müssten gar nicht erst über bestehende Diskrepanzen schreiben, doch bis es so weit ist, braucht es noch eigene Räume, in denen Frauen gehört werden, Möglichkeiten zur Mitgestaltung und die Stärkung des Vertrauens in die eigene Kraft. Genau hier setzen wir an – zum Beispiel mit einem Frauenraum, der geflüchteten Frauen Schutz und Entfaltung ermöglicht. Und wir schauen hin, wenn Frauen bedroht, verletzt oder eingeschränkt werden. Denn Anerkennung heißt auch: Gewalt benennen – und Schutz stärken. Der Einsatz für Gleichstellung endet nicht bei schönen Worten, sondern schließt den Schutz vor Gewalt mit ein.
