Wohnen betrifft uns alle

Wohnen ist zu einer der zentralen sozialen Herausforderungen in Berlin geworden. Steigende Mieten, Wohnungsmangel und zunehmende Verdrängung treffen immer mehr Menschen in der Stadt. Das sind Familien, Auszubildende, Pflegekräfte, aber auch Menschen mit Behinderung oder Beschäftigte im sozialen Bereich.

Die Organisationen im Bündnis Berliner Sozialgipfel sehen diese Entwicklungen und ihre Folgen täglich in ihrer Arbeit. Daher haben die Bündnispartner:innen Deutscher Gewerkschaftsbund Berlin-Brandenburg, Arbeiterwohlfahrt Landesverband Berlin, der Sozialverband vdk Berlin-Brandenburg , Sozialverband Deutschland (SoVD) Landesverband Berlin-Brandenburg, der Berliner Mieterverein und die Volkssolidarität Berlin entschieden, bis zur Wahl jede Woche öffentlich über ihre sozialen Kanäle auf die vielen Herausforderungen rund um das Thema Wohnen aufmerksam zu machen.

Denn die Wohnungsfrage betrifft nicht nur Lebenssituationen einzelner Menschen. Sie entscheidet darüber,

  • ob Menschen in dieser Stadt bleiben können
  • ob Fachkräfte entscheiden, hier zu arbeiten
  • ob Pflege oder soziale Arbeit möglich sind
  • ob Familien ihren Alltag organisieren können
  • ob soziale Infrastruktur funktioniert.

Die Aktion trägt die Überschrift „Noch Hier“ und ergänzt durch „Wohnen entscheidet.“ Sie macht die vielen Schicksale sichtbar, die sich hinter diesem Wort verbergen, die katastrophalen Folgen von Eigenbedarfskündigungen, die gähnende Leere auf dem Immobilienmarkt, unbezahlbare Mieterhöhungen, zähe und langwierige Verhandlungen um einen Platz für Wohnungslose oder andere Menschen in prekären Situationen.

Diese Botschaften werden getragen von der Überzeugung, dass die politischen Entscheidungsträger:innen unabhängig von der Koalitionszusammenstellung schnell zu belastbaren, sozial verträglichen und langfristigen Lösungen finden müssen. Dazu bieten sich die Bündnispartner:innen als kompetente Ansprechpersonen an.

Wer mehr dazu wissen möchte, findet ab sofort immer mittwochs um 10:00 Uhr die Forderungen des Bündnisses auf unseren Social-Media-Kanälen.