Was braucht eine Stadt, um zusammenzuhalten? Diese Frage stand spürbar im Raum, als die Volkssolidarität Berlin zu ihrem Jahresempfang einlud. Im Ballhaus Wedding trafen Menschen aufeinander, die Berlin gestalten – und bereit sind, Verantwortung zu übernehmen.
Rund um diesen Abend wurde deutlich, was die Volkssolidarität Berlin seit mehr als acht Jahrzehnten ausmacht: Menschen zusammenzubringen, Perspektiven zu verbinden und Verantwortung zu teilen. Die Gästeliste spiegelte genau das wieder – von Politiker:innen über engagierte Persönlichkeiten aus der Stadtgesellschaft bis hin zu Kooperationspartner:innen, Vertreter:innen anderer Landesverbände und Bezirksvorsitzenden der Volkssolidarität. Selbst ein Kapitän zur See zählte zu den Gästen – ein Bild für die Vielfalt, die diesen Abend prägte.
Vorstandsvorsitzende Susanne Buss eröffnete den Empfang mit einem klaren Blick auf die gesellschaftliche Realität und die Rolle sozialer Arbeit. Dabei würdigte sie insbesondere das Engagement von Frauen und stellte stellvertretend Kati Avci (DRK Nordost) und die Juristin Anna Müller-Kabisch in den Mittelpunkt. Zugleich formulierte sie eine unmissverständliche Erwartung an Politik und Gesellschaft:
„Wir brauchen verlässliche Planung. Applaus hält warm – finanziert aber nicht unsere wichtige Arbeit.“
Auch die anwesende Senatorin Cansel Kiziltepe unterstrich in ihrem Grußwort die Bedeutung sozialer Infrastruktur für eine funktionierende Stadt. Ihre Teilnahme machte deutlich, dass die Herausforderungen – von Teilhabe bis sozialer Absicherung – nur gemeinsam bewältigt werden können. Besonders hob sie Gewaltprävention und den Schutz von Frauen hervor und lobte unser langjähriges Projekt „Beratung für Männer – gegen Gewalt“.
An diesem Abend wurde die Rolle der Volkssolidarität Berlin als überparteiliche Brückenbauerin zwischen Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft sichtbar. Gerade in gesellschaftlich herausfordernden Zeiten braucht es verlässliche Orte des Austauschs, der Verständigung und des gemeinsamen Handelns. Der Jahresempfang bot dafür den passenden Rahmen: mit intensiven Gesprächen, lebendigem Austausch und einem klaren Bekenntnis zu sozialer Gerechtigkeit, Teilhabe und demokratischem Zusammenhalt.
