10. September 2022, 15:00

Thomas Brasch – „Bleiben will ich, wo ich nie gewesen bin“ (Texte, Szenen, Film)

Kulturhaus „Peter Edel“

20 EURO

Dieses Zitat ist die letzte Zeile eines der bekanntesten Gedichte von Thomas Brasch und eine Schlüsselzeile für den Schriftsteller, Dramatiker und Filmemacher, von dem der Theatermann Claus Peymann sagte, sein Leben sei ein „wüster Roman“ gewesen, „ein Roman über Ost und West“. Geboren im englischen Exil, aufgewachsen und renitent geworden in der DDR, die er 1976 verließ, um auch in der BRD nie anzukommen und erst recht nicht im vereinten Deutschland. In seinen Gedichten, Theaterstücken und Filmen konfrontiert er scharfsinnig, kraftvoll und originell gesellschaftliche Widersprüche in einer Dringlichkeit, die aktueller denn je ist. Marion Brasch stellt ihren großen Bruder Thomas in den Mittelpunkt. Wonach hat er sich gesehnt und woran gerieben? Was trieb ihn weg von seiner Familie und schließlich aus seinem Land?

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